Luxusgüter ergaunert: Bewährung für Betrügerin

DORTMUND Eine 31-jährige Betrügerin aus Dortmund ist am Dienstag zu vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die Angeklagte hatte gestanden, zwischen April und Juni 2008 reihenweise Luxusgüter gekauft und nicht bezahlt zu haben.

von Von Anne-Kathrin Rönnau

, 03.03.2009, 13:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zu den Artikeln gehörten unter anderem teurer italienischer Wein und Baby-Kleidung. Im Prozess hatte die Angeklagte sofort ein umfassendes Geständnis abgelegt. Die Waren hatte sie  zum Teil über das Internet bestellt, obwohl sie genau wusste, dass sie die beiliegenden Rechnungen nicht begleichen konnte. Das war allerdings wohl nicht immer so. Es muss eine Zeit gegeben haben, in der es der 31-Jährigen deutlich besser gegangen ist. Auch vor Gericht erschien sie in teurer Kleidung, gab sich ganz damenhaft. Die aktuelle Situation – vor allem die finanzielle – ist aber wohl eher traurig. Die Dortmunderin ist arbeitslos, lebt von Arbeitslosengeld. Der Amtsrichter wollte sie deshalb auch nicht zu hart anfassen, bezeichnete sie im Prozess nicht als gerade typische Kriminelle. Obwohl ihr der Betrug wohl auch nicht ganz wesensfremd ist. Es gibt nämlich schon zwei einschlägige Vorstrafen.

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