Geschwindigkeitskontrolle

Mann flüchtet nach Radarkontrolle vor Polizei – Motive hat er mehrere

Wegen ein paar km/h zu viel flüchtete ein Mann nach einer Radarkontrolle in Dortmund vor der Polizei. Bei der Kontrolle kam dann heraus, dass dem Mann längst nicht nur der Führerschein fehlte.
© Archiv (Symbolbild)

Ein Mercedes-Fahrer ist am Donnerstag (28.1.) bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Dorstfelder Allee aufgefallen, indem er statt anzuhalten Vollgas gab. Das berichtet die Polizei, die den Mann später stellen konnte.

Gegen 11.35 Uhr sei der Wagen auf der Dorstfelder Allee Richtung Norden etwas zu schnell gemessen worden. Die Polizisten gaben Anhaltenzeichen, welchen der Mercedes auch zunächst nachzukommen schien – ehe er laut Polizei plötzlich Vollgas gab und gen Norden flüchtete.

Über die Rheinische Straße ging es in die Huckarder Straße und dann über die Heinrich-August-Schulte-Straße, wo er auch die Anhaltezeichen einer weiteren Streife ignorierte. In derselben Straße auf einem Parkplatz fanden die Beamten dann das schwarze Cabriolet – der Fahrer sei ausgestiegen und zu Fuß in ein Firmengebäude geflüchtet.

Mann ohne Führerschein und unter Drogen

Dort habe man den 45-jährigen Bochumer gestellt. Bei der Kontrolle kam heraus: Er besaß keine gültige Fahrerlaubnis. In der Vergangenheit sei er schon häufiger wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgefallen. Auch in diesem Fall habe der Mann offenbar Drogen konsumiert.

Ihm sei eine Blutprobe entnommen worden, der Mercedes sei sichergestellt worden. Verdacht: Diebstahl. Die Geschwindigkeitsüberschreitung habe nach Toleranz-Abzug gerade mal im einstelligen Bereich gelegen.

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