Mann trägt keine Corona-Maske und muss für sieben Monate in die JVA

Social-Media-Redakteur
Nach einer Polizeikontrolle am Dortmunder Hauptbahnhof muss ein 29-Jähriger für sieben Monate in die JVA. (Symbolbild) © Kevin Kindel
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Das falsche Tragen seiner Corona-Maske kommt einem 29-Jähriger teuer zu stehen: Nach einer Polizei-Kontrolle muss er nun für sieben Monate in Haft.

Bundespolizei entdeckt Marihuana – und zwei Haftbefehle

Wie die Beamten der Bundespolizei Dortmund berichten, ereignete sich der Vorfall am Dienstag (1.2.) am Dortmunder Hauptbahnhof gegen 14.30 Uhr. Der 29-Jährige, der gebürtig aus Castrop-Rauxel stammt, fiel den Beamten auf, weil er seinen Mund-Nasen-Schutz nicht ordnungsgemäß trug.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass der Mann nicht nur mehrere Gramm Marihuana mit sich führte, sondern auch per Haftbefehl gesucht wurde.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund suchte nach dem 29-Jährigen wegen Betrugs, darüber hinaus hatte es aber auch die Staatsanwaltschaft Stade auf ihn abgesehen – in diesem Fall ging es um eine Körperverletzung.

Da der 29-Jährige nicht in der Lage war, die geforderten Geldstrafen zu zahlen, brachten in die Polizisten in die JVA, wo er nun eine siebenmonatige Haftstrafe absitzen muss.

Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen die Coronaschutzverordnung ein.