Mann weigert sich eine Maske zu tragen - jetzt hat er noch größeren Ärger

Hauptbahnhof Dortmund

Ein Mann wollte am Dortmunder Hauptbahnhof trotz mehrfacher Aufforderung keine Mund-Nase-Bedeckung aufsetzen. Das führte zu einer Durchsuchung durch Bundespolizisten - und zu einer Strafanzeige.

Dortmund

03.01.2021, 22:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Blick auf den Dortmunder Hauptbahnhof: Auch in Pandemiezeiten gibt es hier Einsätze.

Blick auf den Dortmunder Hauptbahnhof: Auch in Pandemiezeiten gibt es hier Einsätze. © Archivbild

Ein 22-Jähriger mit Wohnsitz in Herne wurde am Sonntagnachmittag (3.1.) im Dortmunder Hauptbahnhof von Bundespolizisten überprüft.

Gegen 16 Uhr hatten Mitarbeiter der Deutschen Bahn die Beamten zur Hilfe gerufen. Sie hatten den Mann mehrfach auf die Pflicht, in Bahnhöfen eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, hingewiesen. Er soll sich aber beharrlich geweigert haben, eine Schutzmaske aufzusetzen.

Mann blieb unkooperativ und muss mit auf die Wache

In einer Meldung der Bundespolizei heißt es: „Die eingesetzten Beamten kontrollierten den guineischen Staatsbürger und forderten ihn ebenfalls auf eine Maske zu tragen. Dieser blieb aber auch ihnen gegenüber unkooperativ.“

Da er sich zudem geweigert habe, Angaben zu seiner Identität zu machen, sei der 22-Jährigen auf der Wache im Hauptbahnhof weiter durchsucht worden.

Hierbei fanden die Bundespolizisten bei dem Mann mehrere Tütchen mit Drogen. Ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ist eingeleitet. Für das Nichttragens einer Mund-Nasenbedeckung erhielt der Mann eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

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