Mann würgt Bundespolizisten und wird gefesselt

Hauptbahnhof Dortmund

Ein Mann soll am Mittwochmorgen (8.4.) erst schwarz gefahren sein und dann einen Bundespolizisten gewürgt haben. Die Liste der nun eingeleiteten Strafverfahren ist lang.

Dortmund

08.04.2020, 13:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Zugbegleiter eines ICE, der sich am Mittwochmorgen (8.4.) auf dem Weg von Köln nach Dortmund befand, bat die Bundespolizei um Hilfe. Ihm zufolge habe sich ein 27-Jähriger im Zug immer wieder der Fahrscheinkontrolle entzogen, indem er durch die Wagenreihen lief.

Als der DB-Mitarbeiter den Mann schließlich zu fassen bekam, habe dieser keinen gültigen Fahrschein vorweisen können – zudem habe er sich geweigert, seine Personalien zu nennen. Als der ICE dann am Dortmunder Hauptbahnhof hielt, sei der 27-Jährige dann an die Bundespolizei übergeben worden.

Doch auch den Bundespolizisten gegenüber blieb er unkooperativ: Als er der Streife zur Wache folgen sollte, sei er immer wieder stehen geblieben, habe sich sogar an einem Mülleimer festgehalten.

Mann wurde gefesselt

Dann habe der Mann einem der Bundespolizisten an den Hals gegriffen und ihn gewürgt. Die Polizisten hätten den Mann daraufhin zu Boden bringen und fesseln müssen. Der gewürgte Polizist sei weiterhin dienstfähig gewesen.

Die Liste der nun eingeleiteten Strafverfahren ist lang: Gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und das Erschleichen von Leistungen.

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