Marcus Kuno verliert Prozess am Landgericht

Kein Schadensersatz

Keine schöne Bescherung für Dortmunds singenden Polizisten Marcus Kuno: Das Landgericht hat am Mittwoch seine Schadensersatz-Klage abgewiesen. Auf die geforderten 34.000 Euro muss der Schlagersänger jetzt verzichten - weil er die Richterin nicht überzeugen konnte.

DORTMUND

17.12.2014, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marcus Kuno hat juristischen Ärger. Bei der Schlagerparty im Revierpark Wischlingen im September war seine Laune noch nicht getrübt.

Marcus Kuno hat juristischen Ärger. Bei der Schlagerparty im Revierpark Wischlingen im September war seine Laune noch nicht getrübt.

Kuno hatte von dem früheren Besitzer seines Einfamilienhauses in Kirchlinde rund 34.000 Euro gefordert, weil dieser ihm vor dem Verkauf angeblich Asbest in der Immobilie verschwiegen hatte. Die Richterin begründete die Klage-Abweisung mit einem ganz deutlichen Satz: „Ich habe nicht die Überzeugung erlangt, dass die Angaben der Kläger richtig sind.“

Während Kuno vor Gericht erklärt hatte, der Hausbesitzer habe ihm schon im ersten Verkaufsgespräch versichert, dass die Platten an der Fassade kein Asbest enthielten, hatte der Verkäufer dies vehement bestritten. Er habe Marcus Kuno lediglich an das Handwerks-Unternehmen vermitteln können, das die Platten seinerzeit angebracht hatte, sagte der Mann. „Ich selbst wusste doch gar nicht, was in den Platten drin ist.“ Angesichts der widersprüchlichen Aussagen hatte Marcus Kuno von Beginn an einen schweren Stand. Er hätte vor Gericht beweisen müssen, dass seine Version die richtige ist. Das hat er nach Ansicht der Richterin nicht geschafft.

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