Hauptbahnhof Dortmund

Maskenverweigerer pöbelt in S-Bahn: Täter trug Waffen bei sich

Passagiere einer S-Bahn in Richtung Dortmund sind durch einen pöbelnden 39-Jährigen gestört worden. Bei der anschließenden Polizeikontrolle des Maskenverweigerers stellte sich heraus, dass der Mann nicht ganz ungefährlich ist.
Die Polizei erwartete den pöbelnden Fahrgast bereits am Dortmunder Hauptbahnhof (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Ein 39-jähriger Bochumer soll in der S5 von Witten nach Dortmund einen 52-jährigen Mann mehrfach beleidigt haben. Doch das war noch nicht alles: Wie die Bundespolizei Dortmund bestätigte, trug der Mann trotz Aufforderung der Einsatzkräfte keinen Mund-Nasenschutz. Weder während der Zugfahrt noch, als er anschließend am Dortmunder Hauptbahnhof ankam.

52-jähriger Mann musste die Polizei rufen

Am 10. Oktober gegen 13.50 Uhr hat der 52-jährige Dortmunder die Polizei über diese Vergehen informiert. Die Einsatzkräfte warteten am Dortmunder Hauptbahnhof auf die S-Bahn und nahmen den 39-Jährigen in Empfang, heißt es in einer Pressemitteilung.

Als die Beamten den Mann in Gewahrsam genommen und ihn kontrolliert hatten, stellten sie fest: Der 39-jährige Bochumer trug eine Softair-Waffe sowie ein Tierabwehrspray bei sich. Da der Mann nicht in der Lage gewesen sei, sich auszuweisen, begleiteten ihn die Einsatzkräfte zur Bundespolizeiwache.

Die Bundespolizei leitet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Führen einer Anscheinswaffe ein. Zusätzlich soll den Bochumer noch ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung erwarten.

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