Hauptbahnhof Dortmund

Maskenverweigerer wird aggressiv und verletzt Bahnmitarbeiter

Ein Mann, der sich weigerte, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, hat im Dortmunder Hauptbahnhof mehrere Bahnmitarbeiter angegriffen und einen von ihnen verletzt.
Ein 38-jähriger Mann soll zwei junge Frauen (16) im Dortmunder Hauptbahnhof sexuell belästigt haben. (Symbolbild) © Kevin Kindel (Archiv)

Nur drei Tage nach dem schrecklichen Vorfall in Idar-Oberstein, bei dem ein 49-Jähriger einen Tankstellenmitarbeiter erschossen haben soll, nachdem dieser ihn auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte, ist auch am Dortmunder Hauptbahnhof ein Maskenverweigerer aggressiv geworden.

Gleich auf mehreren Ebenen ist der 49-jähriger Dortmunder am Dienstagmorgen im Hauptbahnhof negativ aufgefallen: Er belästigte in aggressivem Tonfall mehrere Reisende und bat um Kleingeld. Zudem trug er keinen Mund-Nasen-Schutz, teilt die Bundespolizei mit. Als Sicherheitsmitarbeiter der Bahn den Mann ansprachen, „eskalierte“ die Situation, so Bahnsprecherin Anne Rohde.

Die Bahn-Mitarbeiter wiesen den Dortmunder den Schilderungen zufolge mehrfach auf die Maskenpflicht im Hauptbahnhof hin. Darauf reagierte der Mann nicht. Die Folge: Die Sicherheitsleute forderten den Mann auf, das Gebäude zu verlassen.

49-Jähriger stößt Bahnmitarbeiter zu Boden

Als er dieser Aufforderung nicht nachkam, „wollten sie ihn ganz normal herausbegleiten“, so Rohde. Das wollte der 49-Jährige nicht hinnehmen: Er riss sich plötzlich los und stieß einem Bahnmitarbeiter vor die Brust. Der 19-Jährige stürzte und verletzte sich an der Hand.

Schließlich gelang es den Sicherheitsleuten, den aggressiven Dortmunder auf dem Boden zu fixieren. Hinzugerufene Bundespolizisten nahmen ihn mit zur Wache und leiteten ein Strafverfahren wegen Körperverletzung sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung ein.

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