Maßnahmen gegen Coronavirus treffen nun auch erste Outdoor-Angebote in Dortmund

Coronavirus

Kneipen, Kitas, Fitnessstudios: Sie alle sind bereits oder werden wegen des Coronavirus geschlossen. Nun müssen die Dortmunder auch auf die ersten Freizeitangebote im Freien verzichten.

Dortmund

, 16.03.2020, 19:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trotz Frühlingsbeginn müssen die Dortmunder auf einige beliebte Outdoor-Ziele erstmal verzichten. (Symbolbild)

Trotz Frühlingsbeginn müssen die Dortmunder auf einige beliebte Outdoor-Ziele erstmal verzichten. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Sie blieben bisher von den Anti-Coronavirus-Maßnahmen der Stadt verschont. Doch am Montag (16.3.) beschloss der Krisenstab, auch den Dortmunder Zoo und den Westfalenpark zu schließen.

Damit sind zwei der verbliebenen Freizeitangebote, die es in Dortmund noch gab, ebenfalls dicht. Am Sonntag hatte das Land NRW bereits verfügt, dass Kneipen, Bars, Diskos, aber auch Theater und Kinos geschlossen werden.

Auch Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder sowie Saunen dürfen ab Dienstag (17.3.) nicht mehr betreten werden.

Das gilt es, bei Outdoor-Aktivitäten zu beachten

Die Stadt rät allen Bürgern, die Freizeitaktivitäten im Freien nachgehen möchten, das nicht in größeren Gruppen zu tun, Menschenansammlungen zu vermeiden und den nötigen Sicherheitsabstand zu Mitmenschen zu wahren.

Diese Einschränkungen der sozialen Aktivitäten sind laut Gesundheitsamts-Leiter Dr. Frank Renken dringend notwendig, insbesondere seit am Montag die erste Corona-Erkrankte bestätigt wurde, die weder in einem Risikogebiet war, noch Kontakte zu einem der anderen bekannten Infizierten hatte.

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Renken geht daher davon aus, dass nun auch die Verbreitung des Coronavirus in der Bevölkerung in Dortmund beginnt.

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