Me too-Debatte und Handy-Sucht: Martener Theatergruppe wagt sich an hochaktuelle Themen

Uraufführung in Marten

„Das digitale Büdchen“ heißt das neue Kiosk-Stück der Martener Theatergruppe „Hassenichgesehn“. Die Zuschauer erwartet ein lustiges und zeitweise nachdenkliches Stück Alltagsleben.

Marten

, 02.07.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Me too-Debatte und Handy-Sucht: Martener Theatergruppe wagt sich an hochaktuelle Themen

Im Büdchen wird heiß diskutiert, etwa über Themen wie Smartphone-Sucht der Jugendlichen und die Schließung von Bankfilialen. © Hassenichtgesehn

Die Theatergruppe „Hassenichgesehn“ hat schon so manches Kiosk-Stück auf die Bühne gebracht. In Kürze steht eine neue Uraufführung an: Am 10. Juli (Mittwoch) zeigt das Laien-Ensemble aus der ZWAR-Zentralstelle NRW, Steinhammerstraße 3, das Stück „Das digitale Büdchen“. Beginn ist um 15 Uhr, der Eintritt kostenlos.

Die Zuschauer erwarte ein lustiges und zeitweise nachdenkliches Stück Alltagsleben, schreibt der Veranstalter. Einmal mehr ist der Kiosk hier ein Treffpunkt verschiedener Menschen mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten. Da ist etwa die Polit-Emanze, die besorgte Oma oder die Hilflose, die sich mit technischen Dingen nicht auskennt.

Me too-Debatte und Handy-Sucht: Martener Theatergruppe wagt sich an hochaktuelle Themen

Im Büdchen treffen sich die unterschiedlichsten Menschen - mal ist die Stimmung hier heiter, mal nachdenklich. © Hassenichgesehn

Digitalisierung ist der rote Faden

Zur Sprache kommen hochaktuelle Tagesthemen. Unter anderem wird die Me-Too-Debatte, die Schließungen von Bankfilialen und die Smartphone-Sucht der Jugendlichen angesprochen. Wie ein roter Faden zieht sich das Thema der Digitalisierung durch alle Szenen, wobei auch Alexa, ein mit dem Internet verbundener Lautsprecher, eine große Rolle spielt. Zur Krönung gibt es auch noch den Versuch einer Partnerschaftsvermittlung.

Bei Kaffee und Kuchen können sich die Besucher in der Pause mit den Schauspielern austauschen und über ihre eigenen Erfahrungen mit der Digitalisierung berichten.

Nähere Informationen gibt es unter Tel: (0231) 61 79 40 oder E-Mail: bildungswerk@zwar.org

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