Mehr Fahrradabstellanlagen für das Gelingen der Verkehrswende

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Niemand möchte sein Fahrrad kaputt oder gar nicht wiederfinden, wenn er es zwischenzeitlich an einer Haltestelle abgestellt hat. Die Bezirksvertretung Brackel fordert mehr Abstellanlagen.

Brackel

, 17.03.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es soll künftig mehr Fahrradabstellboxen an den Haltestellen der S- und Stadtbahn im Stadtbezirk Brackel geben. Das hat die Bezirksvertretung Brackel auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen. Und zwar sollen es hochwertige Anlagen sein, die, wo immer es möglich ist, verschließbar, zumindest aber überdacht sein sollen.

Wer morgens mit dem Fahrrad zu einer Bus- oder Bahnhaltestelle fährt, möchte sein Fahrzeug am Abend dort auch so wiederfinden, wie er es abgestellt hat, so heißt es in dem Antrag. Das Abstelldach an der Stadtbahnhaltestelle Rüschebrinkstraße sei ein guter Anfang, aber weder quantitativ noch qualitativ ausreichend, wenn man die Ziele der Verkehrswende ernst nehme.

Ein einheitliches System für ganz Dortmund

Und weiter: „Fahrräder müssen vor Diebstahl, Vandalismus und Wettereinflüssen geschützt sein, dabei sollte dortmundweit ein einheitliches System von Fahrradgaragen zur Anwendung kommen.“ Hier sollte in der Verwaltung eine schnelle Abstimmung mit Blick auf die unterschiedlichen Förderprogramme erfolgen. Selbstverständlich seien Lademöglichkeiten für E-Bikes vorzusehen.

An vielen Haltestellen des ÖPNV sei ausreichend Platz vorhanden. An den S-Bahn-Haltestellen Brackel und Knappschaftskrankenhaus

sowie an der Stadtbahnhaltestelle Rüschebrinkstraße gebe es große Parkplätze, an anderen Stellen müsse man nach geeigneten Plätzen suchen.

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