Fallzahlen in Dortmund

Mehr neue Corona-Fälle als am Vortag – aber die Inzidenz sinkt weiter

Von einer positiven Tendenz bei den Corona-Zahlen spricht Dortmunds Gesundheitsdezernentin Birgit Zoerner. Und die hielt auch am Mittwoch (23.6.) an - auch wenn es mehr neue Fälle als am Vortag gab.
Ein Stäbchen mit einem Abstrich für einen Corona-Test. © dpa (Symbolbild)

Die Corona-Zahlen in Dortmund bleiben weiter auf einem niedrigen Niveau. Am Mittwoch (23.6.) meldete die Stadt Dortmund 16 neue positive Testergebnisse. Das sind zwar deutlich mehr als am Vortag mit vier Fällen, aber zugleich weniger als vor einer Woche. Da wurden am Mittwoch 21 Neuinfektionen gemeldet.

Die Folge: Der Sieben-Tage-Inzidenzwert sinkt nach der Berechnung der Stadt anhand der RKI-Methodik auf 12,1. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab Mitternacht abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

Das RKI meldete am Mittwochmorgen für Dortmund eine Sieben-Tage-Inzidenz von 13,3, die Stadt selbst hatte einen Wert von 12,9 berechnet.

Aktuell 164 Infizierte

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 28.229 positive Tests vor. 27.673 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 164 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. 463 Menschen befinden sich in Quarantäne.

Zurzeit werden in Dortmund 15 Corona-Patienten stationär behandelt (drei mehr als am Vortag), darunter 5 intensivmedizinisch (plus 1). Wie am Dienstag müssen zwei der Intensivpatienten beatmet werden.

Neue Todesfälle wurden am Mittwoch nicht gemeldet. In Dortmund starben bislang 276 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten starben aufgrund anderer Ursachen.

Weiterhin nur ein Fall mit Delta-Variante

Keine größeren Veränderungen gibt es auch bei den Virusvarianten. Nachgewiesen sind aktuell 5790 Fälle der Variante Alpha (B.1.1.7), 9 Fälle der Variante Beta (B.1.351), 4 Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1) und ein Fall mit der Delta-Variante (B.1.617.2).

Alle Zahlen sind keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle, weil die Sequenzierung zum Nachweis der Varianten mehrere Tage dauert.

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