Mehrfamilienhäuser im Mengeder Erdbeerfeld: 99 Wohnungen sind öffentlich gefördert

mlzWohnen in Dortmund

Vor gut eineinhalb Jahren begann die niederländische Ten Brinke Bau mit dem Bau von neun Mehrfamilienhäusern im Mengeder Erdbeerfeld. Bald sind sie fertig. Und es gibt einen Käufer.

Mengede

, 15.10.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sie liegen an einer der zentralen Achsen im Mengeder Neubaugebiet Erdbeerfeld: Neun Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 117 Wohnungen säumen die Straße Grüner Bogen. Die Vermarktung, so steht es seit Baubeginn auf den Bauschildern, liegt bei der Lavida Wohnen GmbH – einem Unternehmen der Ten Brinke Bau und Bollmann Immobilien.

Nun hat die LEG Immobilien AG die schlüsselfertigen Wohnungen gekauft. 99 der Wohnungen biete sie zu öffentlich geförderten Mietpreisen an, schreibt das Unternehmen in einer Presseinformation. Alle Wohnungen seien mit Aufzügen erreichbar, die 27 Erdgeschosswohnungen zudem barrierefrei. „Fertigstellung und Besitzübergang sind zum 1. November 2019 geplant“, erklärt die LEG.

99 Sozialwohnungen mit zwei, vier und fünf Zimmern

Die Gesamtwohnfläche der neun erworbenen Mehrfamilienhäuser beträgt 7566 Quadratmeter. Die Größe der Einzelwohnungen variiert zwischen 48 Quadratmetern und 109 Quadratmetern. Unter den 99 Sozialwohnungen sind 90 Zweizimmerwohnungen, fünf Vierzimmerwohnungen und vier Fünfzimmerwohnungen. Die übrigen 18 Wohnungen sind frei finanzierte Zweizimmerwohnungen.

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Das Neubaugebiet Erdbeerfeld im Herbst 2019

In der zweiten Oktoberwoche sollen einige Straßen im Mengeder Erdbeerfeld im Endausbau fertig gestellt werden. Auch die ersten Fuß- und Radwege entstehen. Die Stadt Dortmund will auch den maroden Zustand der als Baustraßen angelegten Hauptachse beheben.
02.10.2019
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Mehrfamilienhäuser auf der Straße Zum Erdbeerfeld. Die Hauptachse im Westen des Neubaugebiets ist eine Baustraße. Bürgersteige und Parksteifen gibt es noch nicht. Autos parken vor den neu bezogenen Mehrfamilienhäusern. Passanten müssen auf die Fahrbahn ausweichen: vor allem für Schulkinder eine Gefahr.© Uwe von Schirp
Andreas Lamberty, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft, zeigt beim Sonntagsspaziergang durch Quartier auf die Gefahrenpunkte, die durch die geschlossene Bebauung in der Straße noch zugenommen haben.© Uwe von Schirp
Eine neue provisorische Straßenlaterne in der Straße Zum Erdbeerfeld soll etwas Licht auf die dunkle, rund 250 Meter lange Straße Zum Erdbeerfeld bringen.© Uwe von Schirp
Die Friedrich-Hausemann-Allee liegt im ersten und zweiten Bauabschnitt des Neubaugebiets. So wir hier, mit Parkstreifen, Bürgersteigen und als Allee angelegt, sollen auch die Straßen Grüner Bogen und Zum Erdbeerfeld später einmal aussehen.© Uwe von Schirp
Die Straße Grüner Bogen mit Blick gen Norden: Links private Eigenheime, auf der gegenüberliegenden Seite Mehrfamilienhäuser, die erst Teil bezogen sind. Die Fahrbahn ist auch hier eine Baustraße - noch längere Zeit ohne Bürgersteige.© Uwe von Schirp
Der "Grüne Bogen" Richtung Süden. Bis zur Einmündung Fritz-Hausemann-Allee trennt hier ein Graben den Fußweg von der Fahrbahn.© Uwe von Schirp
Die Eigenheime im 4. Bauabschnitt des Erdbeerfeldes gegenüber sind in unterschiedlichen Bauphasen.© Uwe von Schirp
Im Hintergrund die noch nicht erschlossene Verlängerung der Straße Grüner Bogen Richtung Norden. Die Baufelder links gehören zum fünften Bauabschschnitt. Eine der wenigen zusätzlich errichteten provisorischen Straßenlampen soll den Schulweg von vielen Kindern besser ausleuchten.© Uwe von Schirp
Viele Anwohner warten mit der Pflasterung ihrer Zufahrten, bis die Nebenstraßen im Endausbau fertiggestellt sind.© Uwe von Schirp
Dieser nach Westen führende Bereich der Straße hinter den Gärten ist seit einiger Zeit komplett bebaut. Die Straße soll ab der zweiten Oktoberwoche 2019 endgültig fertiggestellt werden.© Uwe von Schirp
Zwischen den Privatgrundstücken und der Kindertagesstätte Erdbeerfeld ist noch ein Grünstreifen mit einer Geländestufe. Hier soll künftig der Fuß- und Radweg 4 entlang führen.© Uwe von Schirp
Blick nach Westen vom künftigen Fuß- und Radweg 4. Hinter dem Bolzplatz und der Schallschutzwand mit Hecke führt die Mengeder Straße entlang. Zwischen Bolzplatz und Hecke liegt der Fuß- und Radweg 2. Er erhält seinen endgültigen Ausbau und Leuchten.© Uwe von Schirp

„Wir freuen uns, mit dem Projekt ,Grüner Bogen‘ unsere NRW-weite Neubauoffensive in Dortmund fortzusetzen. Der Großteil an Sozialwohnungen in dem Projekt zeigt, dass wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und auch in angespannten Mietmärkten preisgünstige Wohnungen anbieten können“, sagt der LEG-Vorstandsvorsitzende Lars von Lackum.

„Der Mix aus frei finanziertem und öffentlich gefördertem Wohnraum sorgt unserer Erfahrung nach stets für eine lebendige Mischung in den Quartieren. Dies erwarten wir auch am Grünen Bogen.“

LEG sieht Synergieeffekte in der Bewirtschaftung

Das Neubauprojekt liege in direkter Nähe zu weiteren LEG-Wohnungen in den Stadtteilen Eving, Kemminghausen, Lindenhorst und Bodelschwingh. „Hieraus ergeben sich Bewirtschaftungssynergien, von denen alle unsere Kunden profitieren“, sagt Axel Felke, Geschäftsführer der LEG Solution GmbH, die für das Projekt verantwortlich zeichnet.

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„Zudem bietet der angekaufte barrierefreie Wohnraum auch unseren älter werdenden Kunden aus dem Umkreis die Möglichkeit, bei Bedarf ihre Wohnung innerhalb der LEG zu wechseln.“

Im Rahmen der Neubauoffensive will die LEG bis 2028/2029 mindestens 1000 neue Wohnungen auf eigenen und angekauften Grundstücken errichten. Der Grüne Bogen mache den Anfang. Bei Ankäufen werde die LEG künftig verstärkt darauf achten, dass möglichst auch öffentlich geförderte Wohnungen in den Portfolios enthalten sind.

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