Kater Carlo ist eigentlich eher ein Hund

mlzMein liebstes Haustier

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich der Maine-Coon-Kater Carlo gut bei Familie Secer in Wichlinghofen eingelebt. Dabei „gefährdet“ er sogar die Statik des Hauses.

von Tobias Weskamp

Wichlinghofen

, 30.09.2019, 09:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit vier Jahren besitzt die Familie von Brigitte Secer einen Maine-Coon-Kater namens Carlo. Im Alter von circa einem Jahr fand Carlo bei ihnen in Wichlinghofen ein neues Zuhause.

„Seine Herkunft ließ sich nicht lückenlos zurückverfolgen“, berichtet Brigitte Secer. „Carlo hatte mehrere Vorbesitzer und wurde wegen seines auffällig aggressiven Verhaltens immer wieder weiter vermittelt.“ Da die Familie Secer im Umgang mit Katzen sehr erfahren ist, nahm sie Carlo auf.

Die Secers vermuten, dass der Kater sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben muss, da er so aggressiv war, dass er sie sogar angriff. Zeitweise waren Schutzschilde aus Pappe nötig. Es schien keine Lösung zu geben. „Doch wider Erwarten änderte sich sein Verhalten grundlegend nach einigen Tagen“, freut sich Brigitte Secer.

HAUSTIER-SERIE

STELLEN SIE UNS IHR HAUSTIER VOR Haben Sie auch ein Haustier? Dann melden Sie sich bei uns! In den nächsten Wochen möchten wir gerne weitere Haustiere aus Dortmund vorstellen. Haben Sie auch einen Hund? Oder eine Katze, einen Vogel, ein Pferd, eine Schildkröte oder ein Kaninchen? Wenn ja, dann melden Sie sich bei uns. Dann erzählen wir auch die Geschichte von Ihrem Haustier, egal ob mit Fell, Federn oder Panzer. Wenn Sie möchten, besuchen wir Sie und Ihr Haustier zu Hause, unterhalten uns mit Ihnen und machen ein Foto. Oder Sie schicken uns ein Foto, ein paar Zeilen von Ihrem Tier und wir rufen Sie an! Schicken Sie Ihre Mail bitte an diese Adresse: do-sued@ruhrnachrichten.de

Carlos Verhalten entspricht teilweise eher dem eines Hundes. Er verstehe viele Worte und Anweisungen. „Gegen einen Spaziergang mit uns hat er auch nichts einzuwenden“, beschreibt Brigitte Secer.

Der Name der Rasse deutet vermutlich auf Waschbären (englisch Racoon) und den US-Bundesstaat Maine hin. Die Tiere gelten als sozial, verspielt und gelehrig.

Zum Schärfen seiner Krallen hat Carlo schon einen Teppich ruiniert. „Nun bearbeitet er einen Holzbalken, sodass wir um die Statik unseres Hauses bangen müssen“, so Brigitte Secer schmunzelnd.

Lesen Sie jetzt