Messer im Hauptbahnhof: 28-Jähriger fordert, dass Polizisten „abhauen“

Bundespolizei

Ein 28-Jähriger hat sich im Hauptbahnhof zunächst einer Kontrolle und dann auch gewaltsam einer Festnahme durch die Bundespolizei widersetzt. Er führte ein Messer bei sich.

Dortmund

28.02.2021, 21:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bundespolizei hat bei einem 28-Jährigen, der sich im Hauptbahnhof aufhielt, ein Teppichmesser sichergestellt.

Die Bundespolizei hat bei einem 28-Jährigen, der sich im Hauptbahnhof aufhielt, ein Teppichmesser sichergestellt. © Bundespolizei

Am Sonntagnachmittag hat die Bundespolizei am Hauptbahnhof einen 28-jährigen Mann festgenommen. Er hatte sich gewaltsam gegen eine Kontrolle gewehrt, wie die Behörde selbst berichtet.

Gegen 16.30 Uhr wollten Bundespolizisten den Mann aus, in der Mitteilung nicht genannten, Gründen kontrollieren. Dieser habe jedoch erklärt, nicht kontrolliert werden zu wollen, da er in Schwierigkeiten sei.

Auf die Frage, ob er gefährliche Gegenstände mitführe, habe der Mann angegeben, ein Messer bei sich zu haben. Die Bundespolizei zitiert: „Ich habe ein Messer dabei, haut ab!“

Griff in die Jackentasche lässt Situation eskalieren

Im selben Moment habe der Mann in seine Jackentasche gegriffen, so dass die Bundespolizisten davon ausgegangen seien, dass der Mann das erwähnte Messer einsetzen wollte. Sie haben daraufhin beide Arme des Mannes ergriffen. Dieser habe daraufhin einen Polizisten durch einen Tritt gegen das Schienbein verletzt.

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Auf dem Weg zur Wache habe der Mann auch versucht, unbeteiligte Passanten anzugreifen, was verhindert worden sei. Angekommen, fanden die Beamten bei einer Durchsuchung tatsächlich ein Messer.

Gegen den 28-Jährigen leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein.

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