Mikrofone störten Akustik der Kirche

24.09.2007, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Asseln Eine musikalisch beschwingte Stunde präsentierten die "Joyful singers" in der Asselner Lutherkirche.

Das Konzert, das einen Tag später auch noch in der ev. Kirche in Brackel aufgeführt wurde, traf den Geschmack des Publikums. Überzeugend wurden die von englischen und amerikanischen Komponisten stammenden und in englischer Sprache vorgetragenen Lieder dargeboten.

Die "Joyful singers" - "Die fröhlichen Sänger" mit ihrer musikalischen Leiterin Dagmar Schneider wurden ihrem Namen gerecht. Das Ensemble hat eine gute Mischung aus jugendlichen Stimmen und junggebliebenen Senioren- sowie Frauenstimmen. Tenor- und Bassstimmen sollten allerdings noch hinzukommen, um dem Chorklang etwas mehr Durchsichtigkeit zu geben. Mit schön gesungenen Stücken wie California Dreaming, Good News, Moon River, New York, Hello my Baby, What a Wonderful World, Thank You for the Music oder auch mit den Barbershop-Arrangements erfreuten die "Singers" ihr Publikum.

Schade nur, dass permanent die Raumbeschallung eingeschaltet war. Die tragende Akustik der Hallenkirche hätte für die Vorträge ohne Mikrofone ausgereicht.

Dynamik, Rhythmus und die Transparenz in den Stimmteilen hätten noch wirkungsvoller dargestellt werden können. Leider litten auch die Solo-Darbietungen von Katharina Schneider unter diesen Gegebenheiten.

Werner Fischer

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