Mit Licht und Schatten

10.09.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Licht und Schatten in der Wirtschaft der Stadt. Auf Platz 31 unter 50 Großstädten - ein Platz besser als im Vorjahr - ist Dortmund bei der neuesten Städterangliste der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der Zeitschrift Wirtschaftswoche gelandet. Während vor allem die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit negativ zu Buche schlägt, bescheinigt die Untersuchung der Stadt zugleich eine wachsende Wirtschaftskraft. Für Wirtschaftsförderungschef Udo Mager bestätigt die Studie damit den eingeschlagenen Weg.

Grundlage der Untersuchung sind aktuelle strukturelle und ökonomische Indikatoren wie Arbeitseinkommen, soziale Lage oder Investitionsquote. Daraus ergibt sich eine Niveau- und eine auf die Zukunftsperspektiven zielende Dynamik-Rangliste. Das Positive: In der zweiten Hitliste schneidet Dortmund deutlich besser ab. Denn während die Stadt beim aktuellen Niveau nur Rang 38 erreicht, kommt sie in Sachen Dynamik auf Platz 26.

Negativ machen sich bei der Bewertung vor allem die niedrige Beschäftigten-Quote insbesondere bei älteren Arbeitnehmern und die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit bemerkbar, die über dem Durchschnitt der untersuchten Städte liegt. Dazu kommt die leicht gesunkene Einwohnerzahl und die Zunahme bei den ALG II-Empfängern. Ein bekanntes Problem in der Folge des Strukturwandels, weiß Mager. Viel wichtiger sei, dass die dynamischen Faktoren, welche die Zukunftsperspektive aufzeigen, positiv ausfallen, ist er sich mit IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulze einig.

Positiv vermerkt die Untersuchung so u.a. den Bereich Innovationen die hohe Investitionsquote von 8 Prozent in 2005 und das Plus bei den Gewerbeanmeldungen, mit denen Dortmund auf Basis der Daten von 2006 bundesweit sogar auf Platz 10 liegt. Zudem bescheinigen überdurchschnittlich viele der befragten Unternehmen der Stadt eine wirtschaftsfreundliche Atmosphäre. Oli

Lesen Sie jetzt