Mit Witz durch die Museumsnacht

DORTMUND Die Museumsnacht naht – mit rund 500 Veranstaltungen an 60 Orten. Das will geplant sein. Wir zeigen Wege durch den Veranstaltungs-Dschungel. Teil 3: Die Kabarett- und Comedy-Route.

11.09.2007, 17:10 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als Einstieg empfiehlt sich um 17 Uhr (auch 21 und 0.30 Uhr) ein Besuch des Museums für Kunst und Kulturgeschichte. Dort ist die A-cappella-Gruppe „Waschkraft“ mit ihrem Programm „Na, sauber! – wichtige Lieder“ zu sehen und zu hören. Sie nennen sich selbst „Männergesangsverein“ und vermengen auf unwiderstehliche Weise Gesang und Humor.

Von hier aus ist man in drei Minuten am Busbahnhof ge(ZOB) gegenüber dem Hauptbahnhof und steigt dort in den Bus M1 zum Kunsthafen Solendo. Dort beginnt um 18 Uhr (auch 20 und 21.40 Uhr) die Musik- und Comedy-Show „Fröhlich im Solendo“. Herr Fröhlich, eine Mischung aus Heinz Erhard und Mr. Bean, bietet Zirkusakrobatik, Musik und Kabarett.

Von dort aus fährt man mit dem Bus eine Haltestelle zurück bis zur Treibstraße und steigt in den Bus M2. Dieser fährt zur DASA, wo um 20.30 Uhr (auch 19 Uhr) das Improvisationstheater „ImproVisite“ die Stahlhalle der DASA zum Kochen bringen will. Das erste Ensemble des Bonner Springmaus-Theaters ist seit Jahren in ganz Deutschland erfolgreich.

Wer jetzt noch nicht genug gelacht hat, kann von der DASA aus den Bus M2 zurück in die Innenstadt nehmen und fährt bis zur Haltestelle Steinwache. In der Auslandsgesellschaft wird um 22 Uhr (auch 23 Uhr) Comedy mit Guntmar Feuerstein geboten. „Nix gegen lange Haare – Eine Trümmerfrau des Rock‘n Roll“ heißt das Programm. Der Bochumer nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise in die Tiefen des Knietanzes, der Luftgitarrenakrobatik, der ersten Liebe und der letzten sexuellen Revolution. Feuerstein, der bereits mit Jochen Malmsheimer eine Comedy-Serie für WDR2 produzierte, belebt seit 1989 auch zusammen mit Fred Ape die Kleinkunstszene.

Nach all diesen Attacken auf die Lachmuskeln lohnt sich ein Abstecher zum Friedensplatz, erreichbar mit dem Bus M4 zurück zum ZOB am Hauptbahnhof, dort aussteigen und zu Fuß ca. 15 Minuten durch die Innenstadt oder mit der U-Bahn 49, 45 , 41 oder 47 bis zum Stadtgarten fahren. Um 23.30 Uhr inszeniert auf dem Friedensplatz die Straßentheatertruppe „Transe Express“ ein menschliches Mobile.

Zum Ausklang um 0.45 Uhr empfiehlt sich Live-Musik und Kabarett mit Fred Ape im Museum für Naturkunde. Dorthin fährt ab Busbahnhof der Bus M4. Der beliebte Songwriter, Sketch-Autor, Kabarettist und Kleinkünstler Fred Ape aus dem Cabaret Queue schreibt und singt seit den 1970ern über die Widrigkeit und Poesie des Daseins.

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