Mögliche Klage gegen „Einkauf Aktuell“ - das sagt die EDG zu dem Heftchen in Plastik

mlzPlastikmüll

Jeden Samstag bekommen rund 20 Millionen Haushalte das Werbeblatt „Einkauf aktuell“. Das sind eine Milliarde Plastikverpackungen im Jahr. Nun gibt es eine Initiative gegen den Plastikmüll.

Dortmund

, 22.07.2019, 17:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Jeden Samstag bekommen rund 20 Millionen Haushalte bundesweit das Werbeheft „Einkauf aktuell“, das von der Deutschen Post herausgegeben wird. Ungefragt landen so jährlich etwa 33 Kilo Papier in jedem Briefkasten. Eingepackt sind diese Papierberge in Plastikhüllen.

Laut Meldung von Spiegel Online möchte die Bonner Bürgerinitiative „Letzte Werbung“ die Deutsche Post nun verklagen. Die betone jedoch, dass die Plastikhüllen stetig dünner werden und das Papier immer umweltfreundlicher. Wer die Heftchen nicht bekommen möchte, solle einen „Bitte keine Werbung“-Aufkleber an seinem Briefkasten anbringen.

Die Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) kümmert sich um den Müll der Dortmunder – und hat kein Problem mit den Plastikhüllen um die Heftchen. Die EDG habe eine Maschine, die das Plastik herausfiltert.

Auch die Menge des bedruckten Papieres, die verwertet wird, gehe in den letzten Jahren eher zurück, betont EDG-Pressesprecherin Petra Hartmann. Aber: Aufgrund des Onlinehandels häufen sich nun Kartons in den Containern. Insgesamt werden in Dortmund jährilich 33.000 Tonnen Papier verarbeitet.

„Ein größeres Problem für uns sind Wurfsendungen, die nicht in die Briefkästen gestopft, sondern einfach in die Hauseingänge gelegt werden. Wenn die bei Wind und Wetter durch die Gegend wirbeln, müssen wir sie wieder aufsammeln.“, so die Sprecherin.

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