Mutter im Wahn gewürgt: Sohn bleibt auf freiem Fuß

Urteil am Landgericht

Es müssen gespenstische Szenen gewesen sein. Vor einem Jahr ist ein 32-jähriger Mann aus dem Kreuzviertel ohne Grund über einen Passanten hergefallen. Außerdem hat er seine Mutter gewürgt. Trotzdem bleibt der Dortmunder erst einmal auf freiem Fuß.

DORTMUND

12.08.2014, 14:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Hintergrund: Seit den gewaltsamen Ausrastern ist der Dortmunder nie wieder aufgefallen. Seine Betreuerin beschrieb ihn im Prozess als "höflich, motiviert und arbeitsam". Und genau diesen Eindruck hinterließ er auch vor Gericht. Sein Verteidiger Marco Ostmeyer: "Ich freue mich über die Entwicklung. Er ist auf einem guten Weg."

Die Taten selbst waren allerdings beängstigend. Im August 2013 hatte er auf der Straßburger Straße so lange auf einen Passanten eingetreten und eingeschlagen, dass der Mann sogar kurz das Bewusstsein verlor. Seine Mutter hatte noch Tage nach dem Würgeangriff Schluckbeschwerden. 

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