Nach Corona-Fall: Dortmunder Kita öffnet wieder – aber nicht für alle

mlzCorona-Pandemie

Eine Kita-Mitarbeiterin ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Einrichtung schloss daraufhin eine Woche lang ihre Türen. Jetzt gibt es teils gute Nachrichten.

Barop

, 18.11.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Abend des 11. November (Mittwoch) erhielt die Mitarbeiterin das positive Testergebnis. Die Kita schloss am nächsten Tag vorsorglich erst einmal alle Türen. Die Konsequenz: 63 Mädchen und Jungen mussten zuhause bleiben.

Aber nun gibt es gute Nachrichten: Am Mittwoch (18.11.) öffnet der evangelische Kindergarten an der Stockumer Straße 275 in Barop wieder seine Türen – allerdings nur für die älteren Kinder, für die über Dreijährigen (Ü3). Das teilt Britta Hülsewig, Vorsitzende des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Dortmund-Südwest, auf Anfrage mit.

Ein Drittel der Kinder muss weiter zuhause bleiben

Es ist das erste Mal, dass sich die Einrichtung mit einem Coronafall konfrontiert sieht. Britta Hülsewig sagt: „Bislang haben wir immer nur davon gehört, plötzlich kennt man auch jemanden.“

Dass die unter dreijährigen Mädchen und Jungen – immerhin rund ein Drittel der 63 Kinder – noch zuhause bleiben müssen, habe den Grund, dass es in einer Familie mit einem unter dreijährigen Kind einen Corona-Verdachtsfall gebe. Ob die beiden Fälle der Einrichtung zusammenhängen, sei unklar.

Die Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt sei indes schwierig gewesen, sagt Britta Hülsewig. Dafür hat sie allerdings absolut Verständnis: „Das sind doch die Leute, die seit Monaten am Limit durcharbeiten.“

Lesen Sie jetzt