Nach Enttäuschung folgt Erleichterung - Doch Awo-Angebote für Senioren

Senioren in Dortmund

In Zeiten von Corona ändert sich die Nachrichtenlage stündlich: So gab es am Mittwoch (24.6.) noch große Enttäuschung bei den Verantwortlichen der Awo. 24 Stunden später ist alles anders.

Aplerbeck

, 25.06.2020, 15:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hygiene wird in den Begegnungsstätten ganz großgeschrieben.

Hygiene wird in den Begegnungsstätten ganz großgeschrieben. © Repro Bauerfeld

Ein Hygienekonzept war vorbereitet, im Awo-Begegnungszentrum an der Ringofenstraße in Aplerbeck war alles vorbereitet, um eine für Senioren wichtige Nachricht zu verkünden. Die Wiedereröffnung der Begegnungszentren. Doch die kam nicht. Das war am Mittwoch (24.6.).

Einen Tag später dann große Erleichterung: „Die Begegnungsstätten in Dortmund stehen vor der schrittweisen Öffnung ab dem 1.7.2020: Das zumindest ist das Signal der Stadt und die Ehren- und Hauptamtlichen der Awo-Begegnungsstätten bereiten sich intensiv darauf vor“, sagt Cordula von Koenen, Sprecherin des Awo-Unterbezirks.

Theoretisch kann wieder geöffnet werden

Für das Begegnungszentrum in Aplerbeck heißt das, dass ab Anfang Juli wieder ein kleines Angebot für Senioren vorbereitet werden kann - zumindest theoretisch. Man müsse erst prüfen, welche Begegnungsstätten für eine Öffnung infrage kommen.

Unter Umständen müsse man die Räume wechseln. In Berghofen wird das vermutlich der Fall sein. Die Räume der Begegnungsstätte an der Berghofer Straße sind zu klein, eine Ausweichmöglichkeit wäre das städtische Begegnungszentrum an der Straße Oldendieck.

Doch es bleiben Fragen offen: Wie viele ehrenamtliche Mitarbeiter werden helfen und wie viele Gäste werden kommen? Denn das Risiko für diese Altersgruppen bleibt hoch. Da wird ein Besuch heikel, trotz der strengen Hygiene-Regeln.

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