Nach Kritik: DSW21 will die Maskenpflicht stärker kontrollieren

Coronavirus

Nachdem sich viele Dortmunder Fahrgäste beschwert hatten, die DSW21 kontrolliere nicht ausreichend die Maskenpflicht in Bus und Bahn, kündigt das Unternehmen nun eine Reaktion an.

Dortmund

, 20.06.2020, 04:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
DSW21 kündigt an, die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen verstärkt zu kontrollieren.

DSW21 kündigt an, die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen verstärkt zu kontrollieren. © dpa

DSW21 kontrolliert das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ab Montag (22.6.) mit „regelmäßigen Schwerpunkt-Kontrollen an den Haltestellen“. Damit reagiert das Verkehrsunternehmen auf „vereinzelt festgestellte Nachlässigkeiten im Hinblick auf die Umsetzung der Maskenpflicht“.

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Bahnfahrer, die regelmäßig in Dortmund unterwegs sind, hatten unserer Redaktion gemeldet, dass die DSW21 nicht viel gegen Masken-Muffel unternehme.

DSW21-Mitarbeiter führen Kontrollen durch

Die Schwerpunkt-Kontrollen werden von eigenen Kräften durchgeführt, die bei Zuwiderhandlungen konsequent durchgreifen sollen: Weigert sich jemand auch nach Aufforderung, eine Mund-Nasen-Bedeckung anzuziehen, so wird er oder sie aus dem Wagen oder der Haltestelle verwiesen.

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„Grundsätzlich wird die Maskenpflicht von der Mehrheit unserer Fahrgäste sorgfältig umgesetzt. Da wir jedoch zuletzt an einigen Stellen Nachlässigkeiten beobachtet haben, handeln wir proaktiv zum Schutze aller Fahrgäste und führen zusätzliche Maßnahmen durch“, so DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung.

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„Aus nachvollziehbaren Gründen“ verrät das Unternehmen nicht, wann und wo kontrolliert wird. DSW21 weise die Fahrgäste derzeit auf „nahezu allen zur Verfügung stehenden Kanälen“ auf die Maskenpflicht hin. Service- und Sicherheitsmitarbeiter seien sensibilisiert und sprächen Fahrgäste ohne Schutz an.

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