Nach Rodung in Syburg: Was passiert mit den restlichen toten Fichten?

mlzBaumfällungen

Zwei Wochen lang waren die Serpentinen in Syburg wegen Rodungen gesperrt. Jetzt wundern sich Spaziergänger, dass die Arbeiten beendet sind. Denn es stehen noch reichlich braune Fichten am Hang.

Syburg

, 21.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Seilkran ist abgebaut, das schwere Gerät zum Fällen und Verladen der abgestorbenen Fichten oberhalb der Serpentinen abgezogen. Die Hengsteystraße kann wieder befahren werden. Einige aber wundern sich, dass die Rodungsfirma das Terrain schon wieder verlassen hat. Warum wurden nicht gleich alle toten Fichten gerodet?

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Zu der Frage teilt Stadtsprecher Christian Schön mit: „Es wurden vorrangig die abgestorbenen Fichten gefällt, die im südlichen Bereich des Klusenbergs im extremen Steilhang standen und von dort drohten, auf die Straße zu stürzen.“

Keinesfalls seien dort auch Laubbäume gefällt worden, wie eine Anwohnerin sagt. Diese ärgert sich zudem darüber, dass „der Waldweg mit schwerem Gerät platt gefahren“ worden sei.

Die Forstfirma lud die Stämme zur Zwischenlagerung auf einem Stück Wiese ab.

Die Forstfirma lud die Stämme zur Zwischenlagerung auf einem Stück Wiese ab. © Susanne Riese

Für die schwierige Arbeit im Steilhang habe man einen Seilkran einsetzen müssen, wie er häufig in den Alpen verwendet wird. „Um diese Seilkrananlage oberhalb der Fichtenfläche sicher zu positionieren, wurde der obere Hangweg in einigen Bereichen mit einem Bagger verbreitert. Die hochgezogenen Stämme wurden mit einem Holzrückezug auf eine Wiese an der Hohensyburgstraße transportiert, wo sie in Absprache mit dem Eigentümer zum Häckseln zwischengelagert wurden.“

Die übrigen vom Borkenkäfer hingerichteten Fichten sollen im Laufe dieses Sommers von städtischen Forstwirten gefällt werden.

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