Nach Unfall in Dortmund: Was wird aus dem beschädigten Merkel-Flieger?

mlzBundeswehr

Der Regierungsflieger, der am Dortmunder Flughafen beschädigt worden war, ist inzwischen zur Reparatur in Berlin.

Dortmund

, 10.07.2019, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Maschine der Flugbereitschaft der Bundeswehr, die im Mai bei einem Unfall am Dortmunder Flughafen beschädigt worden war, wird aktuell repariert. Wie die Luftwaffe auf Nachfrage mitteilte, sei die „Global 5000“ zwar nach dem Unfall flugfähig gewesen, der Schaden an der Flugzeugzelle allerdings relativ umfangreich gewesen. Als Zelle bezeichnet man die mechanische Struktur eines Flugzeugs.

Aktuell befinde sich die Maschine bei einem Spezialunternehmen in Berlin zur Instandsetzung, so die Luftwaffe. Durch den Aufprall eines falsch gesicherten Bodenfahrzeugs des Flughafen Dortmund war der Rumpf der Maschine bei dem Unfall im Mai eingedellt worden.

Haftung noch nicht geklärt

Man berücksichtige ohnehin, dass regelmäßig Flugzeuge gewartet werden müssen, daher könne die Flugbereitschaft den Ausfall der „Global 5000“ kompensieren, so die Luftwaffe. Mit Maschinen der Flugbereitschaft reisen vor allem Regierungsmitglieder zu Terminen in Deutschland oder im Ausland.

Wer die Kosten der Reparatur zahlen muss, ist indes nicht klar. Wie die Luftwaffe mitteilt, sind sowohl die Schuld- als auch die Haftungsfrage noch ungeklärt. Der Flughafen Dortmund teilt auf Nachfrage mit, die Mitarbeiterin, die am betreffenden Tag mit dem Bodenfahrzeug unterwegs war, arbeite weiterhin am Flughafen.

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