Neue Bäume am Ostwall werden besonders geschützt

Baumpflanzungen am Wall

Zahlreiche Bäume mussten am Ostwall gefällt werden, weil sie krank waren. Der Mittelstreifen war lange Zeit kahl. Jetzt sorgt die Stadt für neues Grün. Und das hat einen besonderen Schutz.

Dortmund

, 03.04.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf dem Mittelstreifen des Ostwalls werden neue Bäume gepflanzt.

Auf dem Mittelstreifen des Ostwalls werden neue Bäume gepflanzt. © Stadt Dortmund

Als schöne Allee ist der Ostwall bekannt. Doch eine mysteriöse Krankheit macht seit Jahren vor allem den Kastanien zu schaffen. Viele mussten gefällt werden. Der Mittelstreifen des Ostwalls ist seit Herbst 2018 kahl. Damals begann die Stadt auch mit der Sanierung der Wall-Fahrbahnen.

Nach dem neuen Asphalt folgt nun auch neues Grün. Am Mittwoch (31.3.) hat das städtische Grünflächenamt damit begonnen, auf dem Mittelstreifen des Ostwalls neue Bäume anzupflanzen. Statt Kastanien werden aber nun Winterlinden (Tilia cordata) gepflanzt - insgesamt 35 Exemplare im Abstand von jeweils 15 Metern.

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Sie sollen deutlich bessere Standortbedingungen als ihre Vorgänger haben. Während des Umbaus am Ostwall waren die Bordsteine um 25 Zentimeter versetzt und auf 18 Zentimeter erhöht worden. So soll erschwert werden, dass sie überfahren werden und dass Streusalz von der Fahrbahn auf den Mittelstreifen mit den Bäumen gerät.

35 Winterlinden werden am Ostwall gepflanzt.

35 Winterlinden werden am Ostwall gepflanzt. © Stadt Dortmund

Auch der Boden, in dem die neuen Bäume wurzeln, ist tiefgründig ausgetauscht worden. Frischer Mutterboden wurde mit einem speziellen Pflanzensubstrat gemischt.

Weil auch an anderen Stellen des Wallrings Bäume erkrankt sind, sollen nach und nach fast überall neue Bäume gesetzt werden. Das Konzept der Wallbepflanzung ist so angelegt, dass dabei je nach Abschnitt verschiedene und besonders robuste Arten zum Einsatz kommen.

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