Corona-Schutzmaßnahmen

Neue Corona-Regeln: Das gilt aktuell in Dortmund

Langsam aber stetig steigt die Inzidenzkurve wieder: In Dortmund gelten seit Montag, 26.7. neue Corona-Regeln Was gilt, gibt es hier im Überblick.
Ein Schild mit der Aufschrift „Kostenloser Corona-Schnelltest“ steht vor einem Testzentrum. © picture alliance/dpa (Symbolbild)

Dortmund liegt am Montag (25.7.) erst seit fünf Tagen über der kritischen Inzidenz-Marke von 10, es gilt also noch die Inzidenzstufe 0 (0 bis 10 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen). Für eine Hochstufung in die Inzidenzstufe 1 (10,1 bis 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen) ist eine Überschreitung des Wertes an acht aufeinanderfolgenden Tagen nötig. Dennoch gelten für die Ruhrgebietsstadt seit Montag (26.7.) neue Regeln, weil NRW als ganzes bereits die Corona-Inzidenzstufe 1 erreicht hat. Folgendes gilt nun:

  • Verschärfung der Maskenpflicht: In Einrichtungen wie Museen, Ausstellungen, Theater, Kinos und Zoos sind medizinische Masken wieder verpflichtend. Ähnlich sieht es in Gottesdiensten aus. Auch müssen Masken wieder beim Friseur oder anderen körpernahen Dienstleistungen getragen werden. Draußen gilt dies in Warteschlangen und vor Verkaufsständen.
  • Maskenpflicht in der Gastronomie: In der Innengastronomie müssen Besucherinnen und Besucher wieder ihre Kontaktdaten hinterlassen, außerdem muss bis zum Sitzplatz eine Maske getragen werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen ebenfalls wieder eine medizinische Maske tragen und zweimal die Woche einen Testnachweis erbringen.

  • Auf der Arbeit: Hier gelten die üblichen Regeln zur Kontaktbeschränkung. Also weiterhin Maskenpflicht, außer an seinem festen Arbeitsplatz. Außerdem muss ein Testnachweis erbracht werden, wenn jemand fünf Tage hintereinander nicht auf der Arbeit war. Ausgenommen davon sind Geimpfte.
  • Tanzen nur noch draußen: Discos und Clubs müssen ihre Innenräume bis frühestens 27. August wieder schließen. Stattdessen darf nur noch im Freien mit bis zu 250 Menschen gefeiert werden. Diese müssen einen negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesungsnachweis erbringen. Außerdem muss die Rückverfolgbarkeit möglich sein.
  • Keine großen Festveranstaltungen: Volksfeste, Dorffeste, Schützenfeste oder ähnliches dürfen nicht stattfinden. Frühestens ab 27. August könnten diese erlaubt sein, sollte die Landes-Inzidenzstufe 0 erreicht werden. Kirmessen und Jahrmärkte dürfen mit negativem Test, mit Impfschutz oder Genesungsnachweis stattfinden.

  • Private Treffen mit fünf Haushalten: Für Treffen von Personen aus maximal fünf Haushalten gibt es keine Einschränkungen. Ebenfalls möglich sind Treffen von bis zu 100 Personen aus beliebig vielen Haushalten, dann aber nur mit negativem Test, Impfschutz- oder Genesungsnachweis.

  • Kultur und Sport mit festem Sitzplatz: Für Veranstaltungen mit mehr als 500 und unter 5000 Personen braucht es wieder einen festen Sitzplan und einen Testnachweis (alternativ: Impfschutz- oder Genesungsnachweis). Bei Veranstaltungen mit weniger als 500 Menschen kann der Veranstalter entscheiden, ob ein Sitzplan gemacht wird oder alternativ ein Testnachweis oder ersatzweise Impfschutz- oder Genesungsnachweis erforderlich ist. Bei mehr als 5000 Personen ist ein Hygienekonzept mit Testnachweis (alternativ: Impfschutz- oder Genesungsnachweis) erforderlich. Veranstaltungen wie Festivals sind frühestens ab dem 27. August wieder zulässig. Beim Sportausüben innen und außen ist wieder ein Test erforderlich.

  • Außerschulische Bildungsangebote: Hier müssen die Kontaktdaten erhoben werden. Außerdem besteht eine Maskenpflicht bis zum festen Sitzplatz. Ein Test ist nicht erforderlich.

  • Einschränkungen im Handel: Maximal ein Kunde pro zehn Quadratmeter sind im Geschäft zulässig. Weiterhin muss eine medizinische Maske getragen werden.

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