Neue Gastronomie-Kette zieht an den Friedensplatz

Entscheidung bis Anfang Oktober

Der bisher nicht sehr belebte Friedensplatz könnte mehr und mehr zum neuen Ausgehziel in der City werden. Nachdem im März letzten Jahres die Restaurant-Kette L'Osteria an dem zentralen Platz eröffnete, soll diese jetzt einen neuen Nachbarn bekommen. Bewerber gibt es dafür gleich mehrere.

DORTMUND

, 22.09.2016, 18:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
In die Räume der Pizzeria „Piazza del Popolo“ am Friedensplatz soll schon bald eine Gastronomiekette einziehen.

In die Räume der Pizzeria „Piazza del Popolo“ am Friedensplatz soll schon bald eine Gastronomiekette einziehen.

Der angekündigte gastronomische Zuwachs am Platz zwischen Stadt-und Rathaus schreckt Frank Weeke nicht. Im Gegenteil: Der Geschäftsführer der Kongress- und Gastgewerbesparte innerhalb der Westfalenhallen-Gesellschaft freut sich auf die kommende Konkurrenz im nächsten Jahr. Die Westfalenhallen betreiben erfolgreich das Restaurant „Lokalmanufaktur“ im Rathaus. Siedele sich noch mehr Gastronomie am Friedensplatz an, sorge dies für zusätzliche Besucherfrequenz, sagte Weeke auf Anfrage.

Die Nähe zu Opernhaus und Theater, wo Gastronomie in direkter Nachbarschaft von vielen Besuchern schmerzlich vermisst wird, dürfte sich für neue und alte Lokale im Dunstkreis des Friedensplatzes auszahlen.

Neuer Nachbar der L'Osteria

Im Frühjahr wird in den jetzigen Räumen der Pizzeria „Piazza del Popolo“ und in der Selbsthilfe-Kontaktstelle am Friedensplatz 8 eine weitere große Systemgastronomie eröffnen – als Nachbar der Dortmunder Filiale von L‘Osteria. Diese bekannte Pizza-Schmiede eröffnete im März 2015.

Ende September ist nach rund einem Jahrzehnt aus Altersgründen Schluss für den Inhaber des italienischen Imbisses „Piazza del Popolo“. Mitte Dezember verlässt die Kreisgruppe des Paritätischen mit ihrer Geschäftsstelle und der Selbsthilfe-Kontaktstelle ihren langjährigen Stammsitz am Friedensplatz. Der Paritätische zieht um in das Geschäftshaus Ostenhellweg/Ecke Moritzgasse.

Eiscafé steht noch immer leer

Danach ist der Weg frei für eine weitere Großgastronomie. Drei Interessenten aus Reihen aktuell angesagter Gastro-Ketten gibt es für den Standort Friedensplatz. Innerhalb der nächsten zwei Wochen will sich Hauseigentümer Ernst Claußmeyer entscheiden, wer von ihnen zum Zuge kommt, sagte er.

Der Chef der Olympia-Gruppe in Dortmund, zu der sein Immobilien-Unternehmen Claußmeyer gehört, war quer in der Republik unterwegs, um sich in Filialen seiner Interessenten umzusehen. Am Friedensplatz könnten ab April/Mai Steaks serviert werden, Asiatisches oder aber auch Marktfrisches, zubereitet vor den Augen der Gäste.

Eine Lösung fehlt auch noch für das seit dem Winter leer stehende, 250 Quadratmeter große Eiscafé Wand an Wand zur L‘Osteria. Ernst Claußmeyer konnte sich mit bisherigen Interessenten für diese Fläche nicht einigen.

Lesen Sie jetzt