Neue Gesetze - Hoffnung bleibt

05.09.2007, 15:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aplerbeck Anja Höbbel "Wir machen uns Sorgen um unsere Kinder" - auch bei (Foto) und Gina Hartmann sind die Bedenken gegen das neue Kinderbildungsgesetz ("KIBiz", RN berichteten) groß. Caroline Uschmann sprach mit den Müttern.

Ihre Kinder besuchen die Märker Kinderstuben ...

Höbbel : ... und wir waren mit dem Angebot in dem Kindergarten immer zufrieden. Es gibt flexible Abholzeiten und individuelle Förderung durch verschiedene Gruppen. Was könnte sich ändern?

Hartmann: Durch das Kinderbildungsgesetz gibt es zunächst einmal die Pro-Kopf-Pauschale, die die Eltern zwingt, sich auf eine bestimmte Stundenzahl für die Betreuung festzulegen. Außerdem fürchten wir einen Stellenabbau.

Wie wären die Auswirkungen?

Höbbel: Die wären besonders in unserem Fall gravierend. Wenn die Betreuerzahl, wie wir voraussehen, von vier auf zwei reduziert wird, ist für die 25 Kinder individuelle Förderung nicht mehr möglich.

Haben sie Hoffnung, dass das KIBiz noch gestoppt werden kann?

Hartmann: Zumindest geändert, solange der Gesetzesentwurf nicht abgesegnet ist. Deshalb sind wir bei der Demo am Donnerstag in der Innenstadt dabei. Wir sind bereit für Veränderungen, aber sie dürfen nicht zum alleinigen Nachteil der Kinder sein.

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