Neue Runde bei Gaspreisen im nächsten Jahr

DORTMUND Sprechen wir Klartext: Die Dortmunder Verbraucher müssen sich auf weiter steigende Gaspreise einstellen. Zum 1. Juli erhöht sie DEW21 wie berichtet im Schnitt um knapp 10 Prozent, Anfang des nächsten Jahres könnte es den nächsten Schub geben. Das deutete DEW-Chef Helmut Engelhardt bei der Bilanzpressekonferenz am Dienstag an.

von Von Bettina Kiwitt

, 03.06.2008, 13:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
DEW-Chef Helmut Engelhardt ist mit dem Geschäftsjahr 2007 zufrieden.

DEW-Chef Helmut Engelhardt ist mit dem Geschäftsjahr 2007 zufrieden.

Bei den Wasserpreisen ist - wenn überhaupt - nur mit ganz leichten Steigerungen zu rechnen, zur Strompreisentwicklung wollte Engelhardt  keine Prognose abgeben.

Der DEW-Chef zeigte sich überzeugt, dass das Unternehmen beim  Preis-Leistungsverhältnis im Wettbewerb gut positioniert sei, von den Grundproblemen in der Versorgungswirtschaft könne sich der heimische Versorger aber nicht abkoppeln. "Wir versuchen aber, uns darauf einzustellen", so Engelhardt. Dazu gehöre die Streuung des Risikos, "wir setzen nicht nur auf ein Pferd".

Energieriese E.ON hat beim Gas bereits Preissteigerungen von 25 Prozent angekündigt, "das trifft auch uns", sagte Engelhardt. Aufgabe von DEW sei es, diese Preissteigerung möglichst zu dämpfen und dann zu schauen, "was an unsere Kunden weitergegeben werden muss".

41 Mio. Euro für die Gesellschafter

Ingesamt zeigte sich die Geschäftsführung mit dem Unternehmensergebnis 2007 zufrieden. Der nach Abzug von Ertragssteuern an die Gesellschafter Dortmunder Stadtwerke (53%) und RWE Westfalen-Weser-Ems (47%) ausgeschüttete Gewinn liegt  mit 41 Mio. € in einer Größenordnung wie im Vorjahr.

 

 

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