Neue Totenkopfaffen stellen Amazonashaus auf den Kopf

Zoo Dortmund

Süßer Zuwachs für den Dortmunder Zoo: Mehrere Totenkopfaffen sind von Halle nach Dortmund umgezogen - und sorgen in ihrer neuen Nachbarschaft für reichlich Trubel. Komplett ist die neue Gruppe jedoch noch nicht. Es gibt Probleme bei der Übersiedlung.

DORTMUND

von Von Tim Schikora

, 07.05.2013, 14:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Totenkopfäffchen fühlen sich auch ohne Weibchen sehr wohl, und außer gelegentlichen Reibereien um das Futter gibt es keinen Anlass für Streitigkeiten.

Die Totenkopfäffchen fühlen sich auch ohne Weibchen sehr wohl, und außer gelegentlichen Reibereien um das Futter gibt es keinen Anlass für Streitigkeiten.

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Totenkopf-Äffchen beziehen neue Anlage im Zoo

Die Totenkopfaffen-Anlage im Dortmunder Zoo ist komplett bezogen: Am Dienstag zogen die vier letzten der elf neuen kleinen Äffchen ein.
07.05.2013
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Die sieben Tiere aus der Junggesellen trafen bereits Anfang vergangener Woche aus dem Zoo Halle in Dortmund ein.© Foto: dpa
Die kleinen Affen sorgen für reichlich Trubel und neugierige Blicke bei ihren Nachbarn, den Weißgesichtssakis.© Foto: Tim Schikora
Die kleinen Affen stammen ursprünglich aus dem Amazonasbecken Südamerikas und leben dort in Trupps bestehend aus mehreren Weibchen und Männchen.© Foto: Tim Schikora
Im Dortmunder Zoo wird es eine reine Männer-WG bleiben, um den Männerüberschuss des Zoo Halle aufzunehmen.© Foto: dpa
Die Totenkopfäffchen fühlen sich auch ohne Weibchen sehr wohl, und außer gelegentlichen Reibereien um das Futter gibt es keinen Anlass für Streitigkeiten.© Foto: dpa
Während der Öffnungszeiten werden die neuen Affen immer um 11 Uhr (Außenanlage) und um 14 Uhr (im einsehbaren Innenbereich) gefüttert.© Foto: dpa
Während der Öffnungszeiten werden die neuen Affen immer um 11 Uhr (Außenanlage) und um 14 Uhr (im einsehbaren Innenbereich) gefüttert.© Foto: dpa
Bis vor kurzem lebten hier noch die Affen-Seniorinnen Maria (Jahrgang 1986) und Angela (1996) sowie Angelas Sohn Axel - hier ein Foto aus dem Jahr 2005.© Foto: Dieter Menne
Alle drei sind jetzt hinter die Kulissen der Außenstation gezogen und genießen dort ihren Ruhestand.© Foto: Dieter Menne
Die Horde junger Männer gleicht dagegen eher einem Sack Flöhe und hält ihre Pflegerinnen auf Trab.© Foto: Dieter Menne
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Sieben Tiere aus der Junggesellen trafen bereits Anfang vergangener Woche aus dem Zoo Halle in Dortmund ein. Vier störrische Brüder, die sich zum Zeitpunkt der Abholung nicht überreden ließen, nach Dortmund umzuziehen, mussten noch nachreisen. Im Zoo lebte sich die Vorhut in der vergangenen Woche in der Totenkopfaffen-Anlage hinter dem Amazonashaus ein. Die kleinen Affen sorgten für reichlich Trubel und neugierige Blicke bei ihren Nachbarn, den Weißgesichtssakis.

 Bis vor kurzem lebten hier noch die Affen-Seniorinnen Maria (Jahrgang 1986) und Angela (1996) sowie Angelas Sohn Axel. Alle drei sind jetzt hinter die Kulissen der Außenstation gezogen und genießen dort ihren Ruhestand. Die Horde junger Männer gleicht dagegen eher einem Sack Flöhe und hält ihre Pflegerinnen auf Trab. „Sie stürzen sich übermütig auf das Futter, als würden sie sonst verhungern“, erzählt Pflegerin Simone Karlowski. Dabei werden sie mehrfach täglich mit frischem Futter, wie Früchten, Erdnüssen und Insekten versorgt.Gern ziehen die Äffchen „an den Haaren, wenn man mit dem Napf die Anlage betritt“, lacht Tierpflegerin Cornelia Stange.

Die kleinen Affen stammen ursprünglich aus dem Amazonasbecken Südamerikas und leben dort in Trupps bestehend aus mehreren Weibchen und Männchen. Im Dortmunder Zoo wird es eine reine Männer-WG bleiben, um den Männerüberschuss des Zoo Halle aufzunehmen.  Die Totenkopfäffchen fühlen sich auch ohne Weibchen sehr wohl, und außer gelegentlichen Reibereien um das Futter gibt es keinen Anlass für Streitigkeiten. 

Tierfütterung:
Während der Öffnungszeiten werden die neuen Affen immer um 11 Uhr (Außenanlage) und um 14 Uhr (im einsehbaren Innenbereich) gefüttert.

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