Neue Zimmer mit amerikanischer Note

Road Stop

DORTMUND Der Knast findet reißenden Absatz – so wie das Bier eine Etage tiefer: Road Stop, Dortmunds gefragte Bar mit US-Gefühl, hat mächtig aufgerüscht, ist um sechs Motel-Zimmer reicher geworden. Wir haben uns die Unterkunft mal genauer angeschaut.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 09.10.2009, 05:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schlafen wie im Knast. Wer es mag...

Schlafen wie im Knast. Wer es mag...

Weitaus komfortabler erlebte ein frisch getrautes Pärchen die ersehnte Nacht. Getraut in Las Vegas – gemeint ist das Original –, legten sich die Zwei an der Hohensyburgstraße in die schrille Nachbildung der Spielerhölle mit einarmigem Banditen als Waschbecken, rundem Bett, Whirlpool und Schlitzmaschine oberhalb des Klopapiers.   Mit tausend Ideen und dem richtigen Näschen für original amerikanische Einrichtungsgegenstände, die freilich kaum ein Klischee auslassen, peppte das Team um Hubertus Brand auch das restliche Zimmer-Qartett höchst originell auf. In der N.Y.-Suite fläzt sich der Gast auf dem Wasserbett, wähnt sich mitten im Central-Park vor Manhattans Skyline und gigantischem Rockkonzert. Im „Jim Beam Room“ taucht er in der Holzbadewanne unter, schräg gegenüber empfängt ihn im „Los Angeles Room“ puristisches Rot-Weiß-Dekor. Zu viel Luxus? Im Zimmer der „Route 66“ wird campiert – mit Zelt, Toilette hinter Wellblechverschlag, Zink-Bottich und hartem Matratzenlager. Gute Nacht.

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