Flammkuchen und Wein to go gibt’s im Foodtruck von Carolus Dahmen

mlzWirtschaft in Dortmund

Brot im Holzofen gibt‘s bei Müller’s Backes in Syburg. Neuerdings steht dort auch ein Foodtruck. Carolus Dahmen kommt aus Herdecke. Der Foodtruck-Besitzer muss kreativ sein in Corona-Zeiten.

Syburg

, 06.07.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In Corona-Zeiten hilft man sich auch grenzüberschreitend. Ein gutes Beispiel dafür sieht man zurzeit an der Straße Am Klusenberg 2 in Dortmund-Syburg. Dort wird seit 1990 Brot im Holzofen gebacken. 2012 hat die Familie Krupka das kleine Unternehmen übernommen und die traditionellen Rezepte beibehalten.

„Wir kaufen hier regelmäßig unser Brot und da habe ich einmal nachgefragt, ob ich vielleicht meinen Foodtruck neben dem Verkaufsraum aufstellen darf“, sagt der Herdecker Carolus Dahmen. Und er durfte. Bis Ende Juli steht der goldene Foodtruck (erst einmal zur Probe) an der Ecke Hohensyburgerstraße/Am Klusenberg.

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Immer dienstags, donnerstags und samstags – an den Tagen, an denen die Holzofen-Bäckerei auch geöffnet hat. Von 10 bis 19.30 Uhr gibt es verschiedene Flammkuchen-Varianten zum Mitnehmen und den dazu passenden Wein. „Leider kann ich die Ware nur zum Mitnehmen anbieten. Der Verzehr vor dem Foodtruck ist leider noch verboten“, sagt Carolus Dahmen, Besitzer von Kaisers-Foodtruck.

Links der Eingang zum Verkaufsraum zu „Müller’s Backes“, rechts steht der Foodtruck.

Links der Eingang zum Verkaufsraum zu „Müller’s Backes“, rechts steht der Foodtruck. © Jörg Bauerfeld

2018 ist der „Kaiser“ gegründet worden – „ein eigenes Konzept, das ich mit meinem Team auf die Beine gestellt habe“, so der „Foodtrucker“. Und wie es bei Firmengründungen eben so ist – so eine Idee muss wachsen.

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„Das erste Jahr war sehr schwer für uns. Im letzten Jahr lief es dann schon ganz gut“, so der Geschäftsmann. Und dann kam Corona. Und so lief ab Mitte März 2020 gar nichts mehr.

Plötzlich ein leerer Terminkalender

Der volle Terminkalender war plötzlich leer. Absagen über Absagen. Von Firmen, Veranstaltern und auch private Absagen. 16 Veranstaltungstermine sind in diesem Jahr schon weggebrochen. Ein, zwei Weihnachtsmärkte stehen vielleicht noch an. Aber wer weiß.

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„Wir wollten eigentlich mehrere dieser Oldtimer-Trailer herrichten und expandieren“, sagt Dahmen. Der setzt bei seinen Flammkuchen auf Qualität. Lachs aus Norwegen, Speck aus Südtirol, die Flammkuchenrolinge aus Frankreich.

Ob es nach den drei Probewochen in Syburg weitergeht mit dem Flammkuchen to go, wird sich zeigen. Je nachdem, wie das Angebot angenommen wird. „Ich bin da

aber optimistisch“, sagt Carodus Dahmen.

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