Neuer Juwelier in Dortmunds City: „Die Liebe wird Corona besiegen“

mlzNeueröffnung an der Thier-Galerie

Neben etlichen Geschäftsschließungen gibt es in der City trotz Corona auch Neueröffnungen. Im Lensing-Carrée am Westenhellweg eröffnete jetzt ein ganz besonderes Schmuckgeschäft.

Dortmund

, 01.10.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Unbeeindruckt von der Corona-Krise hat „Deutschlands Trauringspezialist Nummer eins“, wie sich das Unternehmen 123 Gold selbst bezeichnet, ein neues Ladenlokal im Lensing-Carrée am Westenhellweg eröffnet.

„Geheiratet wird nach wie vor“, sagt Daniel Brand, der Geschäftsführer des 2003 in Oberhausen gegründeten Familienunternehmens. 2011 kam 123 Gold nach Dortmund und eröffnete eine Filiale an der Viktoriastraße in der City. „Jetzt wurde es Zeit“, so Daniel Brand, „dass wir uns wegen der stetig steigenden Kundennachfrage vergrößern.“

Auf 180 Quadratmetern wurde an der Potgasse zwischen Westenhellweg und Thier Galerie ein großzügiges Geschäftslokal mit hellem und edlem Ambiente geschaffen. „Die Qualität, die unser Kunde kauft, soll sich auch in der Ausstattung unseres Ladenlokals widerspiegeln. Der neue Standort in Dortmund wird eines der modernsten Trauringzentren in ganz Deutschland sein“, sagt Daniel Brand.

Mit dem Konfigurator zum individuellen Trauring

123 Gold entstand aus der Idee, Trauringe und Verlobungsringe für jedes Brautpaar individuell und zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis gestalten und anfertigen zu können. „Wir haben einen Trauring-Konfigurator erfunden. Das war eine Revolution am Markt. Dieses Thema hat uns sehr schnell sehr groß gemacht“, sagt Daniel Brand.

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Heute zählt das Unternehmen bundesweit 50 Filialen. Der Verkauf von Trau- und Verlobungsringen in unterschiedlichen Preisklassen bildet das Kerngeschäft. Angeboten wird aber auch Diamant-Schmuck, der vor allem im Weihnachtsgeschäft verstärkt nachgefragt wird. Gefertigt werden die Produkte in Manufakturen in Pforzheim.

An standesamtlichen Hochzeiten wird festgehalten

Auch wenn in diesem Jahr die kirchlichen Hochzeiten mit großen Feiern in der Regel nicht stattfinden, so Daniel Brand, halten die Dortmunder Brautpaare zum großen Teil an den standesamtlichen Hochzeiten fest. „Und dazu gehören Trauringe. Deshalb sind wir von den Auswirkungen der Corona-Pandemie derzeit weniger betroffen als die Brautmodengeschäfte“, sagt der Geschäftsführer.

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Anders als in manchen anderen Branchen - etwa in der Gastronomie, Hotellerie und im Tourismus - gebe es ja in der Hochzeitsbranche den Nachholeffekt. „Die Umsätze werden nur verschoben“, sagt Daniel Brand und fügt hinzu: „Die Liebe wird Corona besiegen.“

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