Neuerung beim Gartenverein „Am Nussbaumweg“ kommt allen Kindern in Wambel zugute

mlzGartenverein „Am Nussbaumweg“

Beim Gartenverein „Am Nussbaumweg“ wird am Dienstag (8.10.) etwas eröffnet, das allen Kindern in der Umgebung zugute kommt. Für die Zukunft ist noch mehr geplant.

Wambel

, 04.10.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Gartenverein Am Nussbaumweg hat seinen Spielplatz saniert und um weitere Spielgeräte ergänzt. Das kommt nicht nur den 50 bis 60 Kindern zugute, deren Familien in der Anlage einen Garten haben, sondern auch den Schülern der nahen Comenius-Grundschule oder den Kindern des Meinolfus-Kindergartens.

Erweiterung für 15.000 Euro

15.000 Euro hat die Erweiterung gekostet. Der Stadtverband Dortmunder Gartenvereine hat sich daran genauso beteiligt wie die Bezirksvertretung Brackel. Zu den Neuerungen gehören ein Federmoped, ein Rutschturm und ein Dreh-Karussell. Ein Weidentipi und ein Barfußpfad sollen bis zur offiziellen Eröffnung am Dienstag (8.10.) ab 10 Uhr noch hinzukommen. Dabei gibt‘s Kakao und Waffeln, und auch die Kindergarten-Kinder sowie Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka werden dabei sein.

Neuerung beim Gartenverein „Am Nussbaumweg“ kommt allen Kindern in Wambel zugute

Auch dieses Karussell ist nagelneu. © Andreas Schröter

Die Spielplatz-Sanierung sei nötig gewesen, sagt der Vorsitzende des Gartenvereins, weil die Geräte, die früher dort standen - zum Beispiel eine Rutsche - marode und nicht mehr verkehrssicher gewesen seien. Und in den nächsten Jahren sollen weitere Geräte hinzukommen - zum Beispiel ein Kletterturm, der mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse angeschafft werden könnte. Der soll da stehen, wo heute noch die Tischtennisplatte steht. Solche Tischtennisplatten aus Beton seien heute nicht mehr gefragt, sagt Kassiererin Katharina Huxhage. Auch ein Sonnensegel über dem Sandkasten sei geplant, damit die Kinder im Sommer nicht weiter der prallen Sonne ausgesetzt sind.

Viele junge Familien sind hinzugekommen

Der Gartenverein Am Nussbaumweg, der 1922 gegründet wurde, hat derzeit etwa 220 Mitglieder, die sich auf 130 Gärten verteilen. Derzeit seien lediglich zwei Gärten frei, so der Vorsitzende Hans-Gerd Kersjes, und er sei guter Dinge, dass auch die schnell vergeben seien. In der jüngeren Vergangenheit seien es viele junge Familien gewesen, die als neue Vereinsmitglieder hinzugekommen seien. Insofern mache er sich keine Sorgen um die Zukunft des Vereins.

Friedliches Zusammenleben der Nationen

Eine Besonderheit des Vereins sei das friedliche Zusammenleben der unterschiedlichen Nationen. Kersjes: „Wir haben Mitglieder aus Sri Lanka, der Türkei, Griechenland, Russland, Polen und Syrien.“ Er unterscheide nicht zwischen den Nationen, sagt er weiter, sondern ob jemand ein Dreckspatz sei oder eben nicht. Was bisher noch nicht geklappt habe, sei, auf dem Sommerfest am dritten Juli-Wochenende einen Mix aus den verschiedenen Köstlichkeiten der vertretenen Länder anzubieten. Aber was nicht ist, könne ja noch werden.

Positiv sei, dass viele nützliche Berufe im Verein vertreten seien: Maurer, Elektriker, Gas-Wasser-Installateure und vieles mehr. Das komme dem Verein zugute.

Lesen Sie jetzt