Neues Allzeithoch: Über 200 Corona-Neuinfektionen an einem Tag in Dortmund

Coronavirus

Die Zahl der Corona-Neuninfektionen in Dortmund hat sich gegenüber dem Vortag verdoppelt. Die Stadt meldet die erneut die höchste Zahl an positiven Tests, die es jemals gab.

Dortmund

, 22.10.2020, 18:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Es gibt eine neue Rekordzahl an Corona-Neuinfektionen in Dortmund.

Es gibt eine neue Rekordzahl an Corona-Neuinfektionen in Dortmund. © picture alliance/dpa

202 Neuinfektionen mit dem Coronavirus meldet das Gesundheitsamt der Stadt Dortmund am Donnerstag (22.10.). Das sind doppelt so viele wie beim bisherigen Allzeithoch, das erst am Mittwoch mit 102 Fälle vermeldet worden war.

Die Zahl der aktuell infizierten Personen in Dortmund liegt damit bei 926. Die große Mehrzahl der neuen Positivtests sind laut Stadt voneinander unabhängigen Einzelfällen zuzuordnen.

In der Fabido-Kita Akazienstraße im Stadtteil Wambel sind zehn Kinder und drei Erzieherinnen wegen eines Infektionsfalls beim Kindergartenpersonal in Quarantäne. Die Kita ist geschlossen.

RKI-Wert steigt um 20 Punkte und liegt jetzt nahe von 100

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen auf 97,4 steigen. Er steigt damit um mehr als 20 Punkte innerhalb eines Tages.

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Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein. Derzeit weist das RKI für Dortmund noch eine Inzidenz von 76,5 auf Basis der Zahlen vom 21.10. aus.

Die Zahl der Krankenhaus-Patienten liegt gegenwärtig bei 52. Neun davon sind in intensivmedizinischer Behandlung, drei davon mit Beatmung.

Leiter des Gesundheitsamt: „Der exponentielle Zuwachs verstärkt sich auch für Dortmund.“

Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts, sagt in einer Reaktion auf die aktuelle Infektionszahlen: „Mit heute 202 und gestern 102 Neuinfektionen wurden die höchsten Zahlen von Neumeldungen seit Beginn der Pandemie in Dortmund registriert. Damit verstärkt sich der exponentielle Zuwachs auch für Dortmund.“

Eine unmittelbare Konsequenz davon sei, dass das Gesundheitsamt nach vorübergehender Lageberuhigung nun die Neumeldungen nicht mehr am gleichen Tag abarbeiten könne, so Renken.

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