Noch ist nicht alles rosig

04.09.2007, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bövinghausen Die Sicherheit sei objektiv verbessert worden. Erfolge seien sichtbar. Wenn es um den Zustand des Volksgartens in Bövinghausen geht (die Stadtteilredaktion berichtete ausführlich), ist die CDU im Stadtbezirk voll des Lobes.

Der CDU-Ratsvertreter Heinz Neumann stellte jetzt die Veränderungen, die die Fachverwaltung für Grünflächen auf den Weg gebracht hat, positiv heraus. So wurde unter anderem "der meterhohe Brennnesselbestand und das Kleingehölz beseitigt", erklärt Neumann in einer Stellungnahme. Außerdem wurde "der Quellbereich des Teiches von Unrat gereinigt und die Grasfläche auf dem Spielplatz kurz geschnitten", so der CDU-Politiker weiter.

Weitere Maßnahmen hängen von dem Gutachten ab, das den Sanierungsbedarf des Volksgartens klären soll und den danach zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln.

Jedoch nicht alle Bürger geben sich mit den bisherigen Erfolgen zufrieden, wie Klaus-Dieter Beyer bestätigen kann. Der Rentner geht mit seinem Hund oft im Park und dem nahe gelegenen Dellwiger Wald spazieren und ist somit täglicher Augenzeuge des Parkzustands.

"Früher war das hier eine grüne Oase, jetzt nur noch ein Dreckloch", fasst er den Zustand des Volksgartens zusammen. "Seit circa 10 Jahren haben sich die Strukturen eigentlich immer weiter verschlechtert", so Beyer weiter.

Wie er ist man sich auch bei der CDU sicher, dass noch viel getan werden muss. Heinz Neumann meint vor allem die Entschlammung des Teiches und die Befreiung der Wege von Moosflächen.

Teilweise lägen auf dem Gelände noch Bäume, die durch den Sturm Anfang des Jahres umgeknickt wurden, und keiner kümmere sich darum, weiß Klaus-Dieter Beyer. Er erhofft sich ein baldiges Handeln der Politik und dass die Sanierung noch weiter fortgesetzt wird.

Die politische Mehrheit möge sich die Forderungen nach weiteren Verbesserungen "zu Herzen nehmen", lässt die CDU verlauten. Daran mag der Hundebesitzer jedoch nicht glauben. "Es ist eben kein Geld da", verweist Beyer auf die finanziellen Engpässe bei der Problemlösung.

Alexander Brück

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