Neue Wohnungen in Kirchlinde und Kokerei-Projekte für Kinder

Stadtentwicklungsprojekt

Trotz Platzmangels entstehen neue Wohnungen in Kirchlinde. Indes soll die Kokerei Hansa nicht nur wegen des geplanten Jugendzentrums ein Hotspot für Kinder werden.

Huckarde, Kirchlinde

, 31.01.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kokerei Hansa soll ein Hotspot für Kinder und Jugendliche werden.

Die Kokerei Hansa soll ein Hotspot für Kinder und Jugendliche werden. © (A) Markus Bollen

Eine Projektrunde des vergangenen Jahres hat drei Stadtentwicklungsprojekte im Rahmen des „Nordwärts“-Programms für den Stadtbezirk Huckarde hervorgebracht. Zwei davon finden auf dem Gelände der Kokerei Hansa an der Emscherallee statt.

„Hansa – Junges Denkmal“ soll noch vor dem Bau des dortigen Jugendzentrums Jugendliche anziehen. Gemeinsam mit Künstlern aus dem Ruhrgebiet sollen sie in einem Workshop das Industriedenkmal erkunden.

„Weg vom Sofa, Social Media und der Playstation und rein in die Industriekultur“, heißt es in einer Mitteilung der Verantwortlichen, zu denen auch die Stiftung Industriedenkmalpflege selbst gehört.

Kinder machen Kunst auf Hansa

„Kokerei trifft Kunterbunt“ richtet sich insbesondere an Schüler beziehungsweise Kinder und ihre Eltern. Einerseits soll die Kokerei Inspiration für den Kunstunterricht sein, andererseits wird es Wochenendevents für Familien geben, bei denen ebenfalls Kunstwerke entstehen sollen.

Das dritte „nordwärts“-Projekt für den Stadtbezirk Huckarde ist ganz anderer Natur: 20 Sozialwohnungen für Familien mit Kindern sollen bis 2021 in Kirchlinde entstehen. Ein Teil der Wohnungen soll auch für nur ein bis zwei Personen zur Verfügung stehen.

„Ein generationsübergreifendes Wohnen ist daher möglich“, heißt es in einem Schreiben von „Nordwärts“. Zudem soll der Stadtteil dadurch verjüngt werden.

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