Noro-Virus in mehreren Krankenhäusern

DORTMUND Nur mit Mundschutz, im Kittel und nach gründlicher Desinfektion der Hände geht‘s derzeit zu isolierten Patienten in Dortmunder Krankenhäusern. Das Noro-Virus hat nicht etwa aufgegeben, sondern attackiert unentwegt in diesem Winter Patienten, Mitarbeiter und Besucher.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 19.01.2008, 00:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gefährlicher Krankheitserreger: 
das Noro-Virus.

Gefährlicher Krankheitserreger: das Noro-Virus.

Die jüngsten Fälle von Brechdurchfall werden aus dem Klinikzentrum Nord gemeldet. Auf den Stationen ND 6 und NA 2 sind mehrere Patienten betroffen, insgesamt auch vier Mitarbeiter.

Brechdurchfall

Ob es sich bei den an Brechdurchfall erkrankten Patienten am Klinikzentrum Nord tatsächlich um das grassierende Noro-Virus handelt, dürfte frühestens erst Samstag feststehen. Noch wartet der Hygienebeauftragte am Klinikum Dortmund auf die Untersuchungsergebnisse der Stuhlproben. Bis Freitag waren auf beiden Stationen fünf Patienten aktuell erkrankt. Neben ihnen musste auch eine Kontaktperson isoliert werden.

Patienten isoliert

Ähnlich die Situation in den Häusern der St.-Johannes-Gesellschaft. Etwa ein Dutzend Betroffene zählt die kaufmännische Direktorin Birgit Stahnke. Am Elisabeth-Krankenhaus waren mehrere Patienten für 72 Stunden isoliert, sechs Fälle wurden allein bis letzten Montag in der Chirurgie des St.-Johannes-Hospitals gemeldet, auch in der Gynäkologie im Joho gab‘s Fälle und im Marienhospital. Mitarbeiter hat‘s ebenfalls erwischt. Außer den Vorsichtsmaßnahmen für Besucher (Kittel/Mundschutz/Handdesinfektion) würde in den Häusern deutlich öfter und anders als sonst desinfiziert, beruhigt Stahnke.

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