Nur noch Autos mit grüner Plakette dürfen in Dortmunds Umweltzone

Ab 1. Juli

Jetzt wird's ernst: Ab Dienstag dürfen nur noch Fahrzeuge mit grüner Umweltplakette in der Umweltzone fahren, die weite Teile der Stadt umfasst. Doch bis Plaketten-Sünder erste Knöllchen bekommen, wird es noch etwas dauern. Warum das so ist, erfahren Sie in unseren Fragen und Antworten.

DORTMUND

, 30.06.2014, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ab Dienstag dürfen in Dortmund wird die Umweltzone in Dortmund verschärft. Nur noch Autos mit grüner Plakette dürfen dort fahren.

Ab Dienstag dürfen in Dortmund wird die Umweltzone in Dortmund verschärft. Nur noch Autos mit grüner Plakette dürfen dort fahren.

Nein! Denn erst muss der Schilderwald durchforstet werden. Das heißt: Auf allen Hinweisschildern, die die Einfahrt in die Umweltzone markieren, müssen die gelben Plaketten, mit denen man bis Montag ebenfalls stadtweit frei fahren durfte, entfernt werden. Das städtische Tiefbauamt lässt ab Dienstag über eine Firma die Zusatzzeichen an rund 100 Umweltzonen-Schildern auswechseln. „Die Arbeiten werden voraussichtlich 14 Tage in Anspruch nehmen“, schätzt Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch. Mit einem ähnlich langen Zeitraum für die Umstellung rechnet der für die Landesstraßen zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW. Seine Niederlassungen müssen im gesamten Ruhrgebiet ab heute mehr als 400 Schilder umrüsten. Erst danach wird es auch Knöllchen geben. „Eine Kontrolle der Fahrzeuge ist erst möglich, wenn alle beteiligten Städte der Umweltzone Ruhrgebiet und der betroffenen Landesbetrieb Straßen.NRW die Umrüstungsarbeiten erledigt haben“, erklärt Skupsch. 

Doch! Für Gewerbebetriebe gelten weiter Härtefall-Regelungen und eine Fuhrpark-Regelung, nach der eine Fahrzeug-Flotte nach und nach erneuert werden kann. Für Privatleute gibt es eine eng gefasste Ausnahmeregelung, wenn die Neuanschaffung eines Fahrzeugs wirtschaftlich nicht zumutbar ist.

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