Nur wirksame Hilfe in Plovdiv kann Auswanderung verhindern

Video-Interview

Wer kann die Armut und ihre Folgen für das Leben im Plovdiver Elends-Viertel Stolipinovo lindern? Wo muss Geld wirken? Wie kann Hilfe aus Dortmund aussehen? Reneta Veneva von der Nationalen Allianz für die Arbeit mit Freiwilligen in Plovdiv gibt in einem Video-Interview die Antworten.

DORTMUND / PLOVDIV

, 26.09.2014, 21:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Hier das 6:45-Minuten-Interview mit der Psychologin. Die Fragen stellt Ruhr Nachrichten-Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit im NAVA-Büro in der über 2000 Kilometer von Dortmund entfernten Stadt Plovdiv in Bulgarien. Dort leben bis zu 50 000 Roma in einem Elends-Viertel.

Ohne Hilfe aus dem Ausland würden viele Sozialprojekte nicht entstehen, weil die Initiativen gegen einen starken Strom schwimmen. Zu den zuverlässigen Unterstützern gehört bereits seit 1999 der in Berlin gegründete "Verein zur Förderung bulgarischer Kinderheime". "Wir haben durch in den vergangenen 15 jahren durch Sach- und Geldspende mehrere Millionen Euro investiert", berichtet der Vorsitzende Mirko Schwanitz.

Hilfe in Form von harter Währung kommt jetzt auch aus Dortmund: Das Medienhaus Lensing Hilfswerk investierte 10 000 Euro für den Aufbau einer Schneiderwerkstatt in einem Sozialkomplex am Rande des Elends-Viertels Stolipinovo. Mit einem fünfstelligen Betrag zeigen auch der Rotary-Club Dortmund sowie Partnerclubs Verantwortung. Die kleine Schneiderwerkstatt soll Ende 2014 ihre Arbeit aufnehmen. Die Eröffnung wird im Januar 2015 stattfinden.  

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