OB Westphal soll Fakten für die geforderten Schulschließungen liefern

Forderung aus dem Rat

Belegen die Infektionszahlen tatsächlich, dass stadtweite Schulschließungen zur Eindämmung der 3. Pandemiewelle notwendig sind? Die FDP fordert von OB Westphal Fakten.

Dortmund

, 18.03.2021, 20:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kann OB Westphal die geforderten Schulschließungen auch mit Fakten belegen?

Kann OB Westphal die geforderten Schulschließungen auch mit Fakten belegen? © dpa

Michael Kauch, Vorsitzender der Ratsfraktion FDP/Bürgerliste fordert im Streit um die angekündigten Schulschließungen Fakten von Oberbürgermeister Thomas Westphal. In einem Schreiben vom Donnerstag (18.3.) hat er dazu einen ganzen Fragenkatalog an Westphal geschickt, „damit die Mitglieder des Rates und die Öffentlichkeit die Abwägungsentscheidung des Oberbürgermeisters zwischen Infektionsgeschehen und Bildungsgerechtigkeit besser nachvollziehen können“, heißt es in einer Presseerklärung.

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Es müsse aus den Zahlen klar werden, ob stadtweite Schulschließungen ein notwendiges Instrument zur Eindämmung der 3. Welle sind oder ob gegebenenfalls andere Maßnahmen ebenfalls erfolgversprechend sein können. Kauch: „Nur auf dieser Basis kann ein seriöser Antrag an das Land erstellt werden.“

Wo gab es Ausbrüche?

Am Donnerstag hat unsere Redaktion recherchiert, dass es zuletzt an 19 Schulen 31 Infektionen gab. Michael Kauch fragt nun unter anderem nach der Verteilung der Neuinfektionen der letzten sieben Tage auf die Altersgruppen, nach Ausbrüchen an Schulen, nach Schulen ohne neue Infektionsfälle und nach statistisch erkennbaren Unterschieden von Schulformen.

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Eine weitere Frage bezieht sich auf Schnelltests. Kauch will wissen, welche Anstrengungen und Überlegungen die Stadt dazu angestellt hat, nachdem andere Schulträger bundesweit die Testmöglichkeiten in kurzer Zeit erweitert hätten.

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