Oberadener Straße: Diskussion um Sicherheit für Kindergartenkinder

mlzRuFa-Kindergarten

Ein Gefahrenpunkt für Kindergartenkinder stellt die Oberadener Straße im Bereich der Einmündung mit der Husarenstraße dar. Uneinigkeit herrscht nun darüber, wie dem zu begegnen ist.

Eving

, 15.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Unterschiedlich bewerten die beiden großen Fraktionen in der Bezirksvertretung Eving die Verkehrssituation in der Oberadener Straße im Bereich des dortigen Kindergartens des Ruhr Familienbildungszentrums (RuFa e.V.).

Die CDU-Fraktion, die sich dazu im Februar zu einem Ortstermin getroffen hatte, möchte in Absprache mit der Kindergartenleitung die beiden Parkplätze vor der Einrichtung wegnehmen und dort Absperrbügel errichten, um die Situation sicherer zu gestalten. Die Oberadener Straße werde laut der Anlieger regelmäßig zu schnell befahren und als Ausweichstrecke für die B54 genutzt. Hinzu komme die unübersichtliche Straßenführung im Bereich Husarenstraße.

SPD: Wegfall von Stellplätzen verschärft Situation

Dem mochte die SPD-Mehrheitsfraktion nicht folgen. Wie Peter Wieseler ausführte, sei die Parkplatzsituation an der Oberadener Straße ohnehin schwierig. Weitere Stellplätze wegzunehmen, verschärfe das zusätzlich. Diese Haltung stieß auf Unverständnis bei den Vertretern der anderen Parteien. Es gehe doch schließlich um die Sicherheit der Kinder.

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SPD-Sprecherin Gabriele Hammacher betonte, dass ihrer Fraktion selbstverständlich ebenfalls die Sicherheit der Kinder am Herzen liege. Allerdings wolle sie zunächst abwarten, welche Vorschläge die Verwaltung dazu habe. Vielleicht gebe es ja noch Alternativen.

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