Oesterstraße: Verkehrssituation am Netto-Markt bleibt schwierig

Gefährlicher Schulweg

Schulkinder, die vom Hohenbuschei-Gelände zur Gesamtschule laufen, müssen an der Netto-Ausfahrt an der Oesterstraße vorbei. Das kann gefährlich werden. Doch wird sich daran etwas ändern?

Brackel

, 08.06.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Problematisch ist die Verkehrssituation im Bereich der Netto-Zu- und Abfahrt an der Oesterstraße in Brackel. Dort sind viele Schulkinder unterwegs.

Problematisch ist die Verkehrssituation im Bereich der Netto-Zu- und Abfahrt an der Oesterstraße in Brackel. Dort sind viele Schulkinder unterwegs. © Andreas Schröter

Eltern von Schulkindern, Politikern und Anwohnern ist die Verkehrssituation am Netto-Markt an der Oesterstraße seit langem ein Dorn im Auge. Und daran wird sich wohl mittelfristig nichts ändern.

Das geht aus einer Verwaltungsvorlage hervor, die der Bezirksvertretung Brackel vorliegt und die Stadtrat Arnulf Rybicki unterschrieben hat.

Lieferverkehr braucht viel Platz

Rybicki teilt mit, dass es im Bereich der Zu- und Ausfahrt zum und vom Netto-Parkplatz keine baulichen Veränderungen geben könne, weil der Lieferverkehr bei Kurvenfahrten eine große Fläche braucht.

Die einzige Lösung sei, blauen rutschfesten Reibeplastik auf der Zufahrt aufzutragen, um die Aufmerksamkeit der Autofahrer zu erhöhen.

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Problem an dieser Stelle ist, dass dort viele Schulkinder unterwegs sind, die beispielsweise vom Hohenbuschei-Gelände Richtung Geschwister-Scholl-Gesamtschule laufen. Hinzu kommt, dass Autofahrer den Parkplatz als Abkürzung vom und zum Hohenbuschei-Gelände nutzen, denn der Parkplatz verfügt über zwei Zu- und Abfahrten.

Vorschläge der Bezirksvertretung, wie die Situation zu verbessern sei – zum Beispiel mit einer Schranke an der Hohenbuschei-Zufahrt –, hatte die Verwaltung stets abgelehnt. Die Schwellen, die dort angebracht sind, haben nach Ansicht der Politik keine Wirkung.

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