Das Dortmunder U zeigte im Februar die Botschaft „Bitte Abstand halten“. Eine Botschaft, die das Jahr nachhaltig geprägt hat. © Dieter Menne (Archiv)
„Dortmund.Live“

Online-Festival: Konzerte, Experimente, Kochshows im 24-Stunden-Livestream

Klassische Stadtfeste sind trotz sinkender Inzidenz noch nicht möglich. Also muss es noch ein Mal in digitaler Form funktionieren. Das Festival „Dortmund.Live“ dauert einen ganzen Tag.

Vom Samstag (12. Juni), 12 Uhr, bis Sonntag (13. Juni), 12 Uhr, zeigt die Stadt, was sie alles zu bieten hat. Bei „Dortmund.Live“ senden zum zweiten Mal ganz unterschiedliche Akteure 24 Stunden lang von prominenten, aber auch unscheinbareren Orten Dortmunds.

Das Event ist schon seit einigen Wochen als Livestream über www.dortmund.live geplant.

Es dürfen wenige Zuschauer live mit dabei sein

Die positiven Entwicklungen bei den Corona-Zahlen erlauben es, dass bei einigen Programmpunkten Zuschauerinnen und Zuschauer dabei sein können. Dazu zählen etwa die Konzerte in der Westfalenhalle 1.

Matthias Bongard (unter anderem WDR-WestArt) wird den Live-Stream aus dem Dortmunder U moderieren.

Entstehen soll laut der veranstaltenden Agentur Neovaude „ein riesiges Mosaik des vielfältigen Lebens in unserer Stadt“. Insgesamt 48 „Geschichten“ werden erzählt. Sie bilden viele Bereiche des Dortmunder Stadtlebens ab, von Kultur über Wirtschaft bis zum sozialen Miteinander. Hinzu kommt der ein oder andere prominente Name.

Das sind einige der Programmpunkte

In der Westfalenhalle 1 treten am Samstag mehrere Künstler auf. In der 10.000er-Halle sind 50 Gäste zugelassen. Um 18.05 Uhr spielt die Band „Kapelle Petra“, ab 22.05 Uhr steht die Dortmunder Formation „Walking On Rivers“ auf der Bühne.

Die „Physikanten“ liefern Live-Experimente. Es gibt eine Live-Kochshow aus Dortmunds Sterne-Restaurant „Iuma“ und weitere Highlights im 30-Minuten-Rhythmus.

Auf dem Plan stehen auch Kabarett-Auftritte von Fritz Eckenga und Bruno „Günna“ Knust. Mit dabei sind auch der Dortmunder Zoo oder das Opernhaus.

Rap-Geschichte und Gespräch über Rechtsextremismus

Der DJ „Der Wolf“ wird mit anderen über 30 Jahre Dortmunder Rap-Geschichte sprechen. Autor Sascha Bisley trifft unter dem Titel „KiezGrößen“ Persönlichkeiten aus der Nordstadt. Es gibt außerdem Gesprächsrunden zu Themen wie „Rechtsextremismus in Dortmund“.

Die Sängerin Vicky Leandros gibt ein Live-Konzert und spricht über ihre Zeit im New Yorker „Studio 54“. Dem Nachtclub ist bald eine Ausstellung im U-Turm gewidmet. (Samstag, 20.35 bis 21 Uhr)

Von der Zeit, als er selbst noch in den Hörsälen der TU Dortmund saß, erzählt Comedian, Bestseller-Autor, Moderator und Podcaster Bastian Bielendorfer beim Talk in der Kneipe Subrosa (Samstag, ab 14 Uhr).

eSports gegen BVB-Spieler

Dortmund-Live ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen des eSports beim BVB – inklusive einem kleinen Turnier. Der Gewinner tritt live gegen BVB-Spieler Dennis „Denninho“ Malcherczyk an. (Samstag, 19.05 Uhr).

Am Samstag steht ab 23.05 Uhr auch eine halbe Stunde Tanzen zu Eurodance-Musik im Dortmunds digitalem Club auf an. In der Nacht zu Sonntag legt DJ Max Gyver live auf.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Seit 2010 Redakteur in Dortmund, davor im Sport- und Nachrichtengeschäft im gesamten Ruhrgebiet aktiv, Studienabschluss an der Ruhr-Universität Bochum. Ohne Ressortgrenzen immer auf der Suche nach den großen und kleinen Dingen, die Dortmund zu der Stadt machen, die sie ist.
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Felix Guth

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