Dortmunder Optiker holt Kunden ab Montag in Schutzkleidung an der Tür ab

mlzCoronavirus

Von Normalbetrieb kann keine Rede sein, wenn einige Geschäfte am 20. April wieder öffnen. Ein Dortmunder Optiker wird kaum zu erkennen sein, wenn er seinen Kunden begegnet. Es gibt Regeln.

Hombruch

, 17.04.2020, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Um die Notfälle hat sich Peter Winhold in den vergangenen Wochen gekümmert. Um die Kunden, deren Brille nicht mehr zu gebrauchen war. Offenbar haben die Hombrucher gut auf ihre Sehhilfen aufgepasst, denn „viele waren nicht da“, sagt Winhold.

Nun soll es wieder losgehen, zumindest ein bisschen – bei Winhold an der Harkortstraße in Hombruch wie anderswo auch. Der Optiker hofft, dass sich alle an die Regeln halten: „Wenn jetzt alle nur daran denken, möglichst viel Kohle zu verdienen, und die Menschen die Abstände nicht einhalten, dann wird das Ganze ein Schuss in den Ofen“, sagt er und bittet alle, die ab nächster Woche wieder zu ihm kommen, sich an die Regeln zu halten.

Jetzt lesen

Und diese Regeln sehen so aus:

  • Winhold holt seine Kunden an der Tür ab. „Mehr als ein, zwei Leute können hier nicht gleichzeitig rein“, sagt er. Zuvor muss man sich die Hände desinfizieren, Desinfektionsmittel gibt es an der Tür.
  • Wer eine Brillenfassung probiert, muss diese anschließend auf ein Tablett legen, das Winhold bereit hält. Anschließend werden die Brillen desinfiziert.
  • Der Optiker bittet außerdem darum: „Wenn Sie einen haben, tragen Sie Mundschutz.“ Er selbst hat in seinem Geschäft Spuckschutzwände installieren lassen. Bei Untersuchungen trägt auch er einen Mundschutz.
  • Und noch einen Wunsch hat Winhold: „Wenn es möglich ist, dann machen Sie mit uns einen Termin aus. Das erspart unnötige Wartezeiten.“

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt