Paolo: Vom Straßenhund zum Globetrotter

Mein liebstes Haustier

Paolo ist ein chinesischer Faltenhund, der die Herzen der Familie Binder im Sturm erobert hat. Damals ein Straßenhund, reist Paolo heute um die Welt. Und macht Urlaub in Aplerbeck.

Aplerbeck

24.10.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Paolo: Vom Straßenhund zum Globetrotter

Der fünfjährige Faltenhund-Rüde Pablo kommt viel rum. © Familie Binder

Wenn Shar-Pai Paolo zu Besuch ist, geht der Aplerbeckerin Karin Binder das Herz auf. „Ich habe lange schon nicht mehr so herzlichen lachen und mit einem Tier herumtoben können“, sagt die Rentnerin.

Und dabei ist die Geschichte, wie Familie Binder zu dem gutmütigen Faltenhund kam, dennoch eine traurige. Karin Binders Sohn Wolf traf während seines zweijährigen Aufenthalts in Ecuador auf den Hund. Doch anders als die anderen wilden und herrenlosen Straßenhunde, schien Pablo an Menschen gewöhnt zu sein, so Karin Binder.

Paolo wartete allein an einer Bushaltestelle

Jeden Tag habe das Tier an einer Bushaltestelle gesessen, auf Menschen gewartet, um sich Streicheleinheiten abzuholen. „Mein Sohn vermutete, dass der Hund ausgesetzt worden war, oder auf andere Art und Weise sein Herrschen verloren haben könnte“, so Karin Binder.

Ihr Sohn nahm sich des Hundes an, der an einer schwerwiegenden Augenerkrankung litt. Um dem Hund Linderung zu verschaffen, folgten zwei Operationen: „In Ecuador und später in Bonn ließen wir Pablo operieren.“ Mit Erfolg.

Seitdem Wolf Binder und seine Freundin Nina Pablo als Familienmitglied adoptierten, folgt er den Globetrottern auf Schritt und Tritt. „Mittlerweile hat Pablo 18 Länder bereist. Und seinen Urlaub verbringt er dann bei uns in Dortmund“, erzählt Karin Binder.

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