Park-Wirrwarr in Dortmund: Die Hälfte der Schilder fehlt monatelang

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Vor knapp einem Jahr forderten Anwohner für ihre Straße eine Parkregelung durch Schilder. Neun Monate später standen sie dann – allerdings nur die Hälfte. Jetzt hat die Stadt reagiert.

Dorstfeld

, 27.11.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Parken auf dem Bürgersteig ist nur dann erlaubt, wenn entsprechende Schilder darauf hinweisen. An immer mehr Straßen in Dortmund, an denen Autofahrer auch ohne Parkschilder auf dem Gehweg parken, verteilt das Ordnungsamt derzeit erst Infozettel, dann Knöllchen.

Im November 2018 trafen die Kontrollen des Ordnungsamtes auch die Straße Am Schleppweg und die Kometenstraße in Dorstfeld. Alle Anwohner mussten seitdem auf der Straße parken.

„Rechtlich ist das natürlich vollkommen richtig“, sagte Anwohner Georg Käse im Oktober dieses Jahres. Jedoch versperrten die auf der Straße geparkten Fahrzeuge den Weg für Busse und Krankenwagen.

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Anwohner kämpfen für eine Parkregelung

Die Anwohner kämpften deshalb für eine Parkregelung durch Schilder. Umgesetzt wurde die erst neun Monate nach ihrem Antrag – und das auch jeweils nur auf der Hälfte der Straße. Die Anwohner reagierten verständnislos und forderten endlich eine einheitliche Regelung.

„Die Schilderaufstellung hat sich leider aufgrund des aktuell hohen Arbeitsaufkommens verzögert“, teilt die Tiefbauamtsleiterin Sylvia Uehlendahl jetzt auf Anfrage mit.

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Die Schilderaufstellung werde durch die Abteilung Straßenverkehrsbehörde angeordnet und erfolge dann durch den Tiefbaubezirk. Die Verkehrsüberwachung reagiere bei ihren Kontrollen meist auf Beschwerden.

„Die gesamte Beschilderung wurde zwischenzeitlich ausgeführt und auch Fehler wurden korrigiert“, sagt Sylvia Uehlendahl.

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