Parken im Kreuzviertel - was könnte die Situation verbessern?

Parkplatznot

Das Dortmunder Kreuzviertel ist im Bezug auf Parkplätze eine Katastrophe, das weiß jeder. Die Stadt hat jetzt Ideen zur Verbesserung der Situation erarbeitet. Was könnte es bringen?

Kreuzviertel

, 17.07.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Parken im Kreuzviertel - was könnte die Situation verbessern?

Im Kreuzviertel wird jeder freie Quadratmeter zum Parken genutzt. © Dieter Menne

Über Möglichkeiten, die zur Verbesserung der desaströsen Parksituation im Kreuzviertel beitragen könnten, sprachen kürzlich die Mitglieder des Dortmunder Verwaltungsvorstands. Grundlage war ein Sachstandsbericht.

1. Das Problem

Die meisten Straßen sind eng und haben schmale Gehwege. Für das Wohngebiet gibt es zu wenig Parkplätze, am Wochenende wird es noch enger. Viele Fahrer parken daher verkehrswidrig - was zu Beschwerden, Gefährdung von Verkehrsteilnehmern und zur Behinderung der Rettungskräfte führt.

2. Die Situation

Die Verwaltung hatte 2015 davon abgeraten, eine Bewohnerparkzone Kreuzviertel einzurichten. Das Missverhältnis zwischen Parkplätzen und Autos sei dafür zu hoch, das Problem werde durch die Anwohner selbst er­zeugt. Für neue Stellplätze sieht die Verkehrs­planung keine Spielräume, ebenso wenig für den Bau von Quartiersgaragen.

3. Mögliche Ideen

Aus Sicht der Verwaltung gibt es Potenzial für zusätzliche Stellplätze durch Rückgewinnung und Verdichtung der rund 600 Garagen im Viertel. Durch Doppelstockparken könnten 150 bis 200 Stellplätze gewonnen werden. Zusätzlich sollen im Rahmen des Modellvorhabens PULS (Parken und Laden in der Stadt) Plätze im Bereich Westfalenhalle nutzbar gemacht werden. Die Größenordnung steht noch nicht fest. Langfristig setzt die Verwaltung auf Maßnahmen aus dem Masterplan Mobilität wie den Ausbau des ÖPNV.

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