Parklizenzen sollen in diesem Bereich der Dortmunder Innenstadt alles besser machen

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In zwei Vierteln der Dortmunder Innenstadt finden Anwohner besonders schlecht einen Parkplatz. Deshalb rückten die Bereiche in der Prioritätenliste für die Umsetzung von Parkzonen vor.

Saarlandstraßenviertel, Mitte

, 07.12.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Anwohner der City und innenstadtnaher Viertel finden nur mit größter Mühe einen Parkplatz. Bewohnerlizenzen sind oftmals das einzige Mittel, die Situation zu entspannen. In Dortmund legten Politik und Verwaltung 21 Gebiete für die Umwandlung in solche Parkzonen fest.

Ursprünglich waren sechs davon für die erste Umsetzungsrunde vorgesehen. Bis 2020 sollten sie fertig sein. Als erstes starten nun Anfang nächsten Jahres die Lizenzzonen Gutenbergstraße und Löwenstraße.

Auf Antrag der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost wurden aber zwei weitere Zonen in die erste Realisierungsstufe aufgenommen: die Gebiete Hainallee und Markgrafenstraße, in denen die Bewohner schon lange für Entlastung kämpfen. Der Parkdruck ist hier besonders hoch. „Deshalb haben wir das durchgesetzt“, sagt Bezirksbürgermeister Udo Dammer.

Denn in den Bereichen kurven nicht nur die Mitarbeiter der umliegenden Versicherungen und Firmen auf Parkplatzsuche um den Block. Dort stellen auch viele Besucher der Innenstadt kostenlos ihre Autos ab, um dann mit der U-Bahn weiterzufahren.

Parklizenzen sollen in diesem Bereich der Dortmunder Innenstadt alles besser machen

So sieht der erweiterte Plan für die Einrichtung der Parkzonen aus. © v61312

Die beiden zusätzlichen Zonen bringen den ohnehin unter Druck geratenen Zeitplan für die erste Stufe weiter ins Wanken. „Da die Bearbeitung aufwendiger ist als ursprünglich eingeschätzt, wird es länger dauern“, teilt Stadt-Sprecher Christian Schön mit.

Ende 2020 soll die Parkzone Hainallee eingerichtet sein, so sei es angestrebt. Letztendlich hänge das aber wesentlich von der Bearbeitungskapazität des Tiefbauamts ab.

Im benachbarten Bereich Markgrafenstraße müssen die Menschen noch etwas länger warten. Diese Zone sei für Anfang 2022 vorgesehen, so Christian Schön.

Anregungen aus der Info-Veranstaltung wurden aufgenommen

Das Konzept zur Hainallee wurde Mitte Juli 2019 in einer Anwohnerversammlung vorgestellt. „Die Einrichtung einer Bewohnerparkregelung wurde von der ganz großen Mehrheit der Anwesenden der Bürgerversammlung befürwortet“, so die Teilnehmer der Verwaltung. Die Verkehrsplaner arbeiteten die dort geäußerten Wünsche soweit möglich ein. Anfang 2020 sollen die Details vorgestellt werden.

Zukünftig werden nach derzeitiger Planung in der Zone knapp 500 Parkplätze allein den Anwohnern zur Verfügung stehen. 370 sollen für alle offen sein und weitere 264 dürfen mit Parkscheibe für die Dauer von bis zu drei Stunden genutzt werden. Rund 30 Plätze werden mit Parkscheinautomaten bewirtschaftet.

Die Markgrafenstraße ist als letzte der – erweiterten – ersten Stufe geplant. Davor sollen 2021 die Parkzonen Westerbleichstraße, Ritterstraße, Unionviertel und Geschwister-Scholl-Straße umgesetzt werden. Anschließend folgen sukzessive die Gebiete der nächsten Realisierungsstufen.

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